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Zuletzt aktualisiert: 10.06.2012 um 15:31 UhrKommentare

Jonny Walker war der große Triumphator

Das weltweit härteste Einzelrennen auf Enduromaschinen, der "Hare Scamble" am Erzberg, war heuer eine klare Angelegenheit für die Briten: Es gewann Jonny Walker vor Dougie Lampkin und Ben Hemingway.

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Quelle © KLZ Digital Jonny Walker gewinnt Erzbergrodeo 2012

Der Brite Jonny Walker ist am Sonntag der große Triumphator im 18. Erzbergrodeo gewesen. In Abwesenheit des polnischen Seriensiegers Taddy Blazusiak, der im Vorjahr das berühmt-berüchtigte "Hare Scramble" zum bereits fünften Mal en suite gewonnen hatte, setzte sich Walker vor seinen Landsmännern Dougie Lampkin, Ben Hemingway und Paul Bolton durch. Als bester heimischer Pilot landete der Niederösterreicher Lars Enöckl auf Rang sechs.

Der anhaltende Regen am Vortag ließ den härtesten Enduro-Bewerb der Welt zur wahren Schlammschlacht werden. Nur die schnellsten 500 Piloten durften am Sonntag an den Start gehen, die extremen Bedingungen ließen Mensch und Maschine reihenweise verzweifeln. Rutschige Geröllhalden, aufgeweichte Steilstufen, tiefe Wasserlacken und glatte Waldpassagen sorgten für überhitzte Motoren, durchdrehende Reifen, sich überschlagende Motorräder und erschöpfte Fahrer.

Hunderte Teilnehmer wurden auf der rund 30 Kilometer langen Strecke vom steirischen Erzberg abgeworfen, lediglich sieben Piloten schafften es ins Ziel. Das Rennen musste jedoch wegen Nebels und schlechter Sicht 30 Minuten vor dem offiziellen Zeitlimit von vier Stunden frühzeitig beendet werden. Während die meisten Starter fluchend und entkräftet aufgeben mussten, ließ Jonny Walker der Freude über seinen ersten Sieg im Hare Scramble freien Lauf.

"Dieser Berg ist erbarmungslos, wir wurden durch die Hölle geschickt. Aber ich habe einen guten Lauf ins Ziel gebracht und bin überglücklich", frohlockte der Brite. Auch Enöckl war stolz auf seine Leistung. Lange Zeit lag er auf Rang zwei, musste aber der kräfteraubenden Strecke Tribut zollen und noch vier Piloten passieren lassen. "Jede Stelle an meinem Körper schmerzt, am Ende überwiegen aber doch die Freude und die Faszination", erklärte der Niederösterreicher. Die Mitfavoriten Graham Jarvis (GBR) und Andreas Lettenbichler (GER) mussten aus der Wertung genommen werden, weil sie irrtümlich einen Streckenabschnitt ausgelassen hatten.

Quelle: APA

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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