Im Rallycross geht's rund
12.000 sahen in Greinbach Rallycross - und freuen sich auf ein Wiedersehen.

Foto © GEPAQuerverkehr: Vorrangregeln finden im Rallycross zumeist trotzdem keine Beachtung
Richtig rund ging es am Wochenende im PS Racing Center in Greinbach. Insgesamt rund 12.000 Fans verfolgten dort den dritten Europameisterschaftslauf im Rallycross. Und rund geht es beim Rallycross buchstäblich: Gefahren wird im Unterschied zur "gewöhnlichen" Rallye nämlich nicht zeitversetzt und in Etappen, sondern auf einem Rundkurs und mit mehreren Fahrzeugen zugleich. Und um dem Ganzen noch etwas Extra-Würze zu verleihen, wechselt der Straßenbelag zwischen Asphalt und Schotter.
Zum Sportlichen: Insgesamt 56 Fahrer aus 16 Nationen gingen in Greinbach in drei Klassen an den Start. Darunter auch einige Österreicher, wie zum Beispiel Lokalmatador Christian Petrakovits. Der zeigte sich nach verpatztem EM-Start (Platz 17 bzw. 10) bei seinem Heimrennen von seiner besten Seite. Als Drittschnellster qualifizierte sich Petrakovits für das Finale der Super 1600, musste sich dort nach einem Rempler in der Startphase aber mit Rang sechs zufriedengeben. Erwin Frieszl kam als einziger Steirer auf Rang 17.
Ein tolles Rennen machte auch Peter Ramler. Er raste im B-Finale der Supercars auf Platz eins und ergatterte so einen Startplatz für das große Finale. In einem spannenden Endlauf belegte er den fünften Gesamtrang.
Wer jetzt Lust auf Rallycross bekommen hat, darf sich auf die nächste Saison freuen: Greinbach wird wieder Austragungsort eines EM-Laufes sein.
Rallycross in Greinbach, Supercars: 1. Timur Timerzyanov (RUS) . . . 5. Peter Ramler, Touringcars: 1. Robin Larsson, Super1600: 1. Ulrik Linnemann (DEN). . . 6. Christian Petrakovits, 17. Erwin Frieszl.














