Vizemeister futsch! Harrachs Benzinpumpe war schuld
Rallye-Co-Pilot Schindlbacher: "Wichtig, dass jeder weiß, dass wir dadurch keinen Vorteil hatten."

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Beim letzten Staatsmeisterschaftslauf hatte das VW-Team von Andreas Waldherr in insgesamt 61 Detailpunkten Protest gegen den Mitsubishi Lancer EVO IX von Harrach eingelegt. Bei der Zerlegung des Wagens waren zwar 60 beanstandete Punkte in Ordnung. Die Prüfer stießen allerdings auf eine in Österreich nicht homologierte Nachbau-Benzinpumpe. Laut OSK brachte das zwar keinen Wettbewerbsvorteil, die Punkte sind aber trotzdem futsch.
Wobei Harrach/Schindlbacher gleich doppelt Pech hatten: Erstens wäre die Nachbau-Pumpe mit einem anderen Tank regelkonform gewesen. Zweitens wurde ihr ungarischer Chefmechaniker nicht stutzig, weil die Pumpe in Ungarn legal ist. "Sehr schade. Alles nur wegen einer lächerlichen Benzinpumpe. Wichtig ist aber, dass jeder weiß, dass wir dadurch keinen Vorteil hatten", kommentiert Schindlbacher den Rückfall auf Platz vier. Nachsatz: "Manche sind auf der Strecke schneller. Andere gewinnen am grünen Tisch." Vizestaatsmeister ist jetzt Andreas Waldherr.













