Baumschlager auf Rekordjagd
Die Waldviertel-Rallye im Raum Horn bildet in der kommenden Woche den traditionellen heimischen Saisonabschluss. Baumschlager steht längst als Staatsmeister fest, für ihn geht es darum, Historisches zu schaffen.

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Der Skoda-Pilot hat alle bisherigen Läufe gewonnen und könnte mit einem weiteren zum ersten Fahrer avancieren, der sämtliche Rennen einer Saison für sich entscheidet.
Der 50-Jährige, der derzeit als Chef seines Teams BRR bei der Katalonien-Rallye engagiert ist, ließ bei einem Pressetermin am Mittwoch in Linz ausrichten, dass er natürlich auch den Abschluss für sich entscheiden möchte. Mit Andreas Aigner hat der Routinier allerdings einen zusätzlichen Konkurrenten bekommen. Der Ex-P-WRC-Weltmeister aus dem Ennstal feiert im Waldviertel für ein polnisches Team ein überraschendes Comeback und geht in einem Mitsubushi EVO X an den Start.
Stohl erfreut
Aigner verdrängte damit den Oberösterreicher Patrick Winter, der ebenfalls auf einen Einsatz für die Polen gehofft hatte. Das Nichtantreten von Winter freut hingegen Manfred Stohl, denn der kann nun auf Winter-Beifahrerin Daniela Stummer als Co-Pilotin zurückgreifen. Stohls Standardbeifahrerin Ilka Minor ist nach ihrem Wirbelbruch zwar auf dem Weg der Besserung, die Kärntnerin wird heuer aber nicht mehr im Renneinsatz sein.
Neben Baumschlagers Rekordjagd steht im Raum Horn vor allem der Kampf um den Vizemeistertitel im Fokus. Beppo Harrach (Mitsubushi) hat bei der je zur Hälfte auf Schotter und Asphalt ausgetragenen 30. Auflage gegenüber Andreas Waldherr (VW Polo) und Mario Saibel (Mitsubishi) als derzeit Zweitplatzierter die besten Karten.













