Solberg verteidigte Zwischenführung in Japan

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Der Norweger Petter Solberg hat im Citroen C4 auf der zweiten Etappe der Japan Rallye seine Führung verteidigt. Der Weltmeister von 2003 lag nach 18 von 26 Prüfungen 3,7 Sekunden vor dem Finnen Mikko Hirvonen im Ford Focus. Der in der WM führende Sebastien Loeb verringerte im Citroen C4 auf den acht Samstagsprüfungen zwar seinen Rückstand, liegt aber weiter nur auf dem sechsten Platz.
Spitzenreiter Solberg profitierte vom Pech des Finnen Jari-Matti Latvala. Der zweifache Saisonsieger Latvala verlor wegen einer gebrochenen vorderen Antriebswelle am Ford Focus die Führung und fiel mit einem Rückstand von 30,7 Sekunden auf den fünften Platz zurück. "Obwohl ich heute das erste Fahrzeug auf den Schotterstrecken war, konnte ich vorne bleiben. Ich fühle mich zwar besser, bin aber noch nicht richtig fit", erklärte Solberg, der mit einer Erkältung in den zehnten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf der japanischen Nordinsel Hokkaido gestartet war.
Unzufrieden zeigte sich der 59-fache Laufsieger und sechsmalige Champion Loeb: "Alle Fahrer sind hier schnell. Ich kann nicht mehr tun. Ich mag diese Prüfungen mit den tiefen Spuren nicht." Für den Schotterbelag fehle ihm das richtige Gefühl. Eineinhalb Minuten nach Loeb rangierte Henning Solberg mit seiner österreichischen Beifahrerin Ilka Minor.
Dicht hinter der Spitze lag Loebs Landsmann und Stallgefährte Sebastien Ogier, der 1,7 Sekunden nach dem Zweiten Hirvonen die vorletzte Etappe in Sapporo beendete. Sein finnischer Citroen-Kollege Kimi Räikkönen, der Formel 1-Weltmeister von 2007, verbesserte sich mit einem Rückstand von 7:01,3 Minuten um zwei Plätze auf den achten Rang.














