Di Montezemolo: "Schumi-Zwilling" will zu Mercedes

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Das wohl bevorstehende "Arrivederci" des jahrelang verehrten Michael Schumacher in Richtung Mercedes trifft Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. "Der wirkliche Schumacher, der, den ich kenne, wird für immer in der Ferrari-Familie bleiben", sagte der Boss der Scuderia aus Maranello.
"Mit ein bisschen Ironie", wie Ferrari auf seiner Homepage schrieb, führte er seine Gedanken zum, "doppelten Schumacher" fort: "Es sieht so aus, dass er einen Zwillingsbruder hat, identisch in jeder Art, der es sich wohl in den Kopf gesetzt hat, zu gehen und Rennen in der Formel 1 mit Mercedes zu fahren."
Die Hinweise auf das mögliche Schumacher-Comeback verdichten sich, auch wenn die Hauptbeteiligten noch immer nichts bestätigen wollen. Dafür redete Di Montezemolo - nach einem Telefongespräch mit dem deutschen Rekordweltmeister. "Michael hat mir gesagt, dass es eine sehr gute Möglichkeit für ihn gibt, wieder zu fahren, und dass er diese unbedingt wahrnehmen will", wurde der Ferrari-Boss nach einem Treffen mit Journalisten übereinstimmend in Zeitungen am Samstag zitiert. "Grünes Licht" hatte er seinem einstigen Superstar schon gegeben.
Er kenne Schumachers "Zwillingsbruder" zwar nicht persönlich, meinte Di Montezemolo weiter. "Aber es sieht so aus, dass wir ihm nichts anbieten konnten", befand der Italiener, dessen Marke mit "Schumi" neben dem ohnehin vorhandenen Mythos endlich wieder Weltruhm in der Königsklasse des Motorsports erlangte.
Er wisse nicht, wie Schumacher sich entscheiden werde, räumte Di Montezemolo zwar ein. Doch mittlerweile spricht nahezu alles für eine Rückkehr des Ende 2006 zurückgetretenen Superstars. Zumal Dementi des Deutschen, der am 3. Jänner 41 Jahre alt wird, oder von Mercedes ausblieben.













