Der smarte Brite siegte
Paul Bonhomme, der "ewige Zweite", holte sich beim Red Bull Air Race in Barcelona den WM-Titel vor Hannes Arch.

Foto © APPaul Bonhomme
Yeah, yeah, yeeeah!" - Die Faust ballte er natürlich auch: Paul Bonhomme, der frischgebackene Air Race-Weltmeister, brüllte sich die erste Freude über seinen Triumph noch im Cockpit von der Seele. Am Boden applaudierten eine Million Fans, das Team des frischgebackenen Vizeweltmeisters Hannes Arch schloss sich an. Nur das Grüppchen mit der riesigen Österreich-Fahne hielt sich zurück. Dabei hatte das Air Race-Finale für die Arch-Fans so gut begonnen.
Verblasen
Bei blauem Himmel und mit einem ersten Lauf bei dem ihr Idol seinen Kontrahenten um den WM-Titel um mehr als zwei Sekunden verblasen hat. Da tanzte sich das Grüppchen mit der Fahne schon warm. . .
Im Finale der letzten Vier glänzte allerdings der 45-jährige Airline-Pilot Bonhomme. Der smarte Brite gewann mit einem Husarenritt sein drittes Saisonrennen, obwohl es für den Titel auch Platz drei getan hätte. 2008 musste er ja einem souveränen Hannes Arch den Vortritt lassen. 2007 hat er sich sogar bis kurz vor dem Finale auf dem Fahrrad geschunden, um Gewicht zu verlieren - der WM-Titel ging dennoch an Mike Mangold. Am Sonntag hatte Bonhomme wohl die Nase voll von zweiten Plätzen.
Arch gratulierte und "drohte": "Paul ist ein würdiger Weltmeister, wir werden uns den Titel aber 2010 zurückholen."















