Citroën nach Spanien-Doppelsieg vorzeitig Weltmeister
Titelverteidiger Loeb aus Frankreich siegte beim WM-Lauf in Spanien 12,0 Sekunden vor seinem spanischen Citroën-Teampartner Sordo und wahrte damit seine Chance auf den sechsten WM-Titel in Serie.

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Citroen hat dank des Doppelsieges mit Sebastien Loeb und Dani Sordo zum fünften Mal den Marken-Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen. Der französische Titelverteidiger Loeb feierte im vorletzten WM-Lauf in Spanien seinen sechsten Saisonerfolg 12,0 Sekunden vor seinem spanischen Citroen-Teampartner Sordo. Der 35-jährige Loeb verkürzte mit seinem 53. Gesamtsieg den Rückstand auf den finnischen WM-Spitzenreiter Mikko Hirvonen, der in Salou den dritten Platz belegte, auf einen Punkt.
WM-Finale in 14 Tagen
Citroen hat vor dem Saisonausklang in Wales einen Vorsprung von uneinholbaren 21 Punkten auf den alten und neuen Vize-Champion Ford. Das WM-Finale, das Loeb im Vorjahr gewonnen hatte, findet in 14 Tagen in Cardiff statt. Auch 2010 werden Loeb und Sordo für die Franzosen starten. "Ich freue mich ganz besonders über den Titelgewinn meines Teams. Wir haben das erreicht, was wir wollten. Dani hat dem Team und mir sehr geholfen", sagte Loeb in Salou.
Der Franzose war zum fünften Mal in Folge auf spanischem Asphalt nicht zu schlagen, hatte aber in Sordo, der Citroen zum fünften Spanien-Doppel hintereinander verhalf, diesmal einen ebenbürtigen Rivalen. "Wir haben hier mal wieder mit stumpfen Waffen gekämpft. Wir haben wirklich das Beste gegeben, aber es hat nicht gereicht. Am Ende wollte ich nur meine Position halten", erklärte WM-Spitzenreiter Hirvonen, dem in der Schlussphase der Norweger Petter Solberg bei seiner Premierenfahrt im Citroen C4 mit vier Bestzeiten noch zusetzte. Letztlich blieb der Weltmeister von 2003 mit einem Rückstand von 1:12,4 Minuten Vierter.













