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Zuletzt aktualisiert: 21.09.2009 um 09:16 UhrKommentare

"Zickenzoff" Stoddart vs. Legge, Lauda ohne Punkte

Timo Scheider gewann das DTM-Rennen in Barcelona vor seinen Teamkollegen Kristensen und Tomczyk. Matthias Lauda wieder punktelos. Kollision der Amazonen: Stoddart kickte Legge von der Strecke.

Foto © GEPA/Montage KLZ

Es war ein Rennen ganz nach dem Geschmack von Titelverteidiger Timo Scheider. Mit einem unglaublichen Start stürmte der Deutsche von Startplatz fünf nach nur zwei Kurven an die Spitze und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Für Motorsportchef Wolfgang Ullrich war es ein tolles Wochenende für Audi. Mit seinem komfortablen Vorsprung braucht Scheider in den letzten beiden Rennen nicht mehr viel riskieren.

Dominanz der Audis

Das spannendste Duell in Barcelona lieferten sich Gary Paffet und Matthias Ekström. Nach dem zweiten Boxenstopp hatte Ekström das Nachsehen. Der Brite kämpfte um jeden Zentimeter und blieb schlussendlich vor dem Schweden. Durch den Druck von Ekström profitierte auch der Kanadier Bruno Spengler, Ekström verkalkulierte sich in der letzten Runde und musste auch Spengler passieren lassen. Platz zwei belegte Tom Kristensen vor Teamkollege Martin Tomczyk. Die Audi-Überlegenheit auf der Rennstrecke in der Nähe von Barcelona war nicht zu übersehen.

Crash

Der Zickenkrieg geht in die nächste Runde. Stoddart vs. Legge. Auch die einzigen zwei Damen in der DTM blieben sich auf dem Circuit de Catalunya nichts schuldig. Stoddart kickte Legge aus dem Rennen und fing sich eine Durchfahrtsstrafe ein. Legge musste nach dieser Kollision an der Box aufgeben. "Jeder kann sich ein Bild von diesem Manöver machen, es war einfach unnötig und dumm von ihr", so Legge. Stoddart belegte Rang 15 und blieb ohne Punkte.

Der Österreicher Matthias Lauda fuhr auf Platz elf und wartet weiter auf seinen ersten Saisonpunkt.

DENISE MARYODNIG

Ergebnisse:

1. Timo Scheider (GER) Audi
2. Tom Kristensen (DEN) Audi
3. Martin Tomczyk (GER) Audi
4. Gary Paffett (GBR) Mercedes
5. Bruno Spengler (CAN) Mercedes
6. Mattias Ekström (SWE) Audi
Weiter:
11. Mathias Lauda (AUT) Mercedes

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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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