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Mister Ecclestone und das große Schweigen Whitmarsh: "Eine fantastische Nachricht für alle" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Motorsport Nächster Artikel Mister Ecclestone und das große Schweigen Whitmarsh: "Eine fantastische Nachricht für alle"
Zuletzt aktualisiert: 26.07.2009 um 19:42 UhrKommentare

Yamaha-Austria-Team: Nur ein Punkt fehlt zum WM-Titel

Das Yamaha Austria Racing Team baute mit dem vierten Platz beim Acht-Stunden-Rennen den Vorsprung in der Langstrecken-WM aus. Jetzt fehlt dem steirischen Team nur noch ein Punkt zum Titelgewinn.

Foto © steve_03

Rupert Hollaus (1954), Heinz Kinigadner (Motocross 1984 und 1985) und Klaus Klaffenböck/Christian Parzer (Seitenwagen 2001) haben eines gemeinsam: Sie wurden Motorrad-Weltmeister. Jetzt steht mit dem Yamaha Austria Racing Team (YART) ein Team aus Heimschuh kurz davor, auch dieses Kunststück zu vollbringen und sich in diese Liste einzufügen. Mit dem vierten Platz beim Acht-Stunden-Rennen von Suzuka haben die YART-Piloten zwei Rennen vor Ende der Saison den Vorsprung so weit ausgebaut, dass schon ein einziger Punkt reicht, um den Titel in der Langstrecken-WM zu holen. Zudem müsste das zweitplatzierte Team von RT Racing (Frankreich) schon die Rennen in Magny Cours (Frankreich) und Losail (Qatar) gewinnen, um zumindest rechnerisch noch Weltmeister werden zu können.

Einen leichten Wermutstropfen gilt es dennoch zu verdauen, denn eigentlich hätten Gwen Giabbani, Igor Jerman und Steve Martin bereits in Suzuka den WM-Titel fixieren können. Eine kurze Unachtsamkeit von Gwen Giabbani verhinderte dies allerdings. Bei einem Fahrerwechsel hatte es der Franzose etwas zu eilig und überschritt das Maximaltempo in der Boxengasse. Die darauf hin verhängte Zeitstrafe vereitelte Platz drei und den vorzeitigen WM-Titel. "Das kann in der Hektik schon einmal passieren", erklärt Teamchef Mandy Kainz. "Es ist aber deswegen doppelt schade, weil wir anderenfalls schon hier den WM-Titel hätten sicherstellen können."

Dass das steirische Team beim Klassiker von Japan trotz der vielen zusätzlich startberechtigten Werksteams so stark war, liegt an den Fahrkünsten der internationalen Pilotencrew. Während der starken Regenphasen - vier Mal musste sogar das Safety-Car ausrücken - zeigten Giabbani, Jerman und Martin wieder was in ihnen steckt und machten einige Plätze gut.

GEORG MICHL

WM-Stand:

1. Yamaha Austria Racing Team 111 Punkte
2. RT Racing Team (FRA) 47
3. Amadeus X-One (ITA) 40
4. Bolliger Team Switzerland 38
5. Yoshimura Suzuki (JPN) 35 Punkte

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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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