Motorrad-Meisterschaft: In Salzburg wartet Tempo 300
Die Internationale Deutsche Motorrad-Meisterschaft ist am Wochenende auf dem Salzburgring zu Gast. Für Günther Knobloch und Andi Meklau heißt das: Gut festhalten.

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Da fliegt dir doch das Blech weg! Der Salzburgring ist am Wochenende für alle Teilnehmer der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft (IDM) das ultimative Rennen. Acht Station hat das Championat, aber die fünfte ist mit Abstand die schnellste. Im Vorjahr drehte Superbike-Pilot Werner Daemen die schnellste Runde, die Stoppuhr blieb nach 4255 Metern bei 1:20,349 Minuten stehen. Das bedeutete einen Schnitt von 189,299 Stundenkilometern!
Heimrennen. "Wir erreichen auf dem Salzburgring Höchstgeschwindigkeiten von knapp über 300 km/h. Da werden auch Kurven mit Tempo 200 und mehr genommen", freut sich Günther Knobloch auf sein Heimrennen. Der Voitsberger pilotiert eine 190-PS-starke Ducati, doch das ist dem Steirer diesmal nicht genug. "Diesmal verwenden wir kein Tankstellen-Benzin, sondern speziellen Rennsprit. Da kostet der Liter zwar fünf Euro, doch damit können wir ein bis zwei PS mehr aus der Maschine herausholen", verrät Knobloch, der zuletzt auf dem Sachsenring als Dritter seinen ersten Podestplatz feiern durfte. "Für einen Stockerlplatz muss einfach alles zusammen passen. Ziel auf dem Salzburgring ist es, meinen sechsten Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen", so Knobloch, der es bislang auf 59 Punkte gebracht hat.
Andi Meklau ist seit 20 Jahren im Motorrad-"Geschäft", doch der Salzburgring löst auch ihm Respekt ein. "Das Wochenende wird sicher ein Mut-Sache, diese Strecke verlangt einem Fahrer alles ab", ist der Spielberger überzeugt. "Ein Heimrennen ist immer etwas Besonderes, da will man sich natürlich besonders in Szene setzten", ergänzt Meklau.
Keine Zielflagge. Zuletzt war der Yamaha-Pilot nicht gerade vom Glück verfolgt, am Sachsenring sah Meklau in beiden Läufen keine Zielflagge. "Ich bin nur ein kleiner Privatfahrer, da kann man nicht in kürzester Zeit auf wechselnde Wetterverhältnisse reagieren. Am Sachsenring stand ich somit zwei Mal mit der falschen Abstimmung da. Das erste Mal habe ich das Rennen vorzeitig beendet, den zweiten Lauf habe ich dann erst gar nicht in Angriff genommen", erzählt Meklau.
Veränderungen. Für den Salzburgring gibt es jetzt einige Veränderungen. "Ich habe investiert, meine Yamaha war auf dem Prüfstand", verrät Meklau, der am Sachsenring für eine Riesenüberraschung gesorgt hatte: Trainingsbestzeit.














