Latvala gewann auf Sardinien vor Hirvonen - Loeb Vierter
Marken-Weltmeister Ford hat die bisherige Citroen-Dominanz in der Rallye-Weltmeisterschaft 2009 gestoppt.

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Im sechsten Saison-Lauf auf der italienischen
Mittelmeerinsel Sardinien feierten die Engländer wie 2007 einen
Doppelerfolg. Der Finne Jari-Matti Latvala gewann am Sonntag im Ford
Focus nach 17 Schotterprüfungen mit 29,4 Sekunden vor seinem
Landsmann und Teampartner Mikko Hirvonen. Rekord-Weltmeister
Sebastien Loeb (Citroen) bekam zwei Strafminuten aufgebrummt und fiel
von Platz drei nach dem Zieleinlauf auf vier zurück.
Perfekt. "Das war eine perfekte Rallye, fantastisch", jubelte der
24-jährige Latvala nach seinem zweiten Sieg in einem WM-Lauf. Im Fall
des fünffachen Weltmeisters Loeb untersuchte die Jury anhand der
Inboard-Kamera die Umstände des Reifenwechsels am Vortag. Dabei wurde
festgestellt, dass Loebs Beifahrer Daniel Elena verbotenerweise den
Sicherheitsgurt schon vor dem Stillstand des Citroen gelöst hatte.
Dies hätte eine Disqualifikation zur Folge haben können, doch es
wurde nur eine Zeitstrafe verhängt. Profiteur war der Norweger Petter
Solberg, der im privaten Citroen Xsara 1:57,6 Minuten hinter Latvala
den dritten Platz übernahm.
Schaden. Der Reifenschaden am Citroen C4 hatte die Hoffnungen von
Rekordchampion Loeb auf den sechsten Saison-Triumph in Serie und den
sechsten Italien-Sieg zunichtegemacht. In der P-WRC-Wertung wurden
die Schweden Patrik Sandell/Emil Axelsson vom Red Bull Rallye Team
(Skoda Fabia S2000) Zweite.













