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Zuletzt aktualisiert: 05.10.2008 um 14:13 Uhr

Motorrad: Di Meglio mit Sieg in Australien 125-ccm-Weltmeister

Der Franzose feierte seinen vierten Saisonsieg und ist damit Weltmeister in der 125ccm-Klasse. Simoncelli vor 250er-Titelgewin, Stoner gewann Heimrennen und beendete Siegesserie von Weltmeister Rossi.

Foto © AP

Durch seinen Sieg im Motorrad-Grand-Prix von Australien hat sich Mike di Meglio am Sonntag vorzeitig und erstmals zum Weltmeister in der 125-ccm-Klasse gekrönt. Der französische Derbi-Fahrer feierte in Phillip Island seinen vierten Saisonsieg und verwies dabei den deutschen Shooting-Star Stefan Bradl (Aprilia) um 10,255 Sekunden Platz zwei.

Sturz. Vor den letzten beiden Rennen des Jahres liegt der 20-jährige Di Meglio, der im zarten Alter von 15 Jahren 2003 sein erstes WM-Rennen bestritten hatte, bereits 50 Punkte vor Bradl und kann damit nicht mehr vom WM-Thron gestürzt werden. Der Oberösterreicher Michael Ranseder fehlte nach einem schweren Trainingssturz im 15. Saisonlauf.

"Großartiges Gefühl". "Als ich gemerkt habe, dass ich Weltmeister bin, war ich hin und weg. Es ist wirklich ein großartiges Gefühl", erklärte Di Meglio, der bei der Zieldurchfahrt noch nicht gewusst hatte, ob er den Titel geholt hatte. Erst als der Italiener Simone Corsi nur als Neunter die Zielflagge gesehen hatte, stand sein Triumph fest. "Dieser Erfolg ist der Lohn für die harte Arbeit des gesamten Teams", betonte der neue Champ.

Vorsprung. Jubeln durfte neben Di Meglio auch Marco Simoncelli. Der Italiener setzte sich in der Viertelliter-Kategorie auf seiner Gilera in einem packenden Finish gegen Alvaro Bautista um 0,223 Sekunden durch und besitzt in der WM-Wertung nun bereits 37 Punkte Vorsprung auf den spanischen Aprilia-Fahrer. Der finnische KTM-Fahrer Mika Kallio landete auf Platz drei und liegt damit als WM-Dritter schon 49 Zähler hinter Simoncelli.

In der "Königsklasse" MotoGP gab es einen Heimsieg durch Ducati-Pilot Casey Stoner. Der entthronte Titelverteidiger feierte in überlegener Manier seinen fünften Saisonerfolg vor dem bereits als Weltmeister feststehenden Italiener Valentino Rossi, der nur vom 12. Startplatz ins Rennen gegangen war. Stoner, der auch im Vorjahr in seiner Heimat triumphiert hatte, beendete damit die Siegesserie des Yamaha-Superstars, der zuletzt fünf Grand Prix en suite gewonnen hatte.


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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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