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"Sich selbst nicht zu wichtig nehmen" Ecclestone für abwechselnden Spanien-GP Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Motorsport Nächster Artikel "Sich selbst nicht zu wichtig nehmen" Ecclestone für abwechselnden Spanien-GP
Zuletzt aktualisiert: 30.09.2008 um 18:19 UhrKommentare

Safety-Car-Regel ist wie ein "Lotterie-Spiel"

McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh und Ferrari-Bossd Luca di Montezemolo kritisieren die Safety-Car-Regel.

Luca di Montezemolo

Foto © GEPALuca di Montezemolo

McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh hat die Safety-Car-Regel kritisiert, die Auswirkungen auf das Rennergebnis bei der spektakulären Nacht-Premiere der Formel 1 in Singapur hatte. "Die gegenwärtigen Regeln beim Einsatz des Safety-Cars können bei einigen Fahrern Nachteile gegenüber anderen Piloten verursachen", sagte Whitmarsh in einem am Dienstag durch den Rennstall McLaren-Mercedes verbreiteten Interview. Es sei "ein bisschen Lotterie", so der Brite zwei Tage nach dem Grand Prix, "doch diese Dinge gleichen sich normalerweise im Laufe einer Saison aus".

Beschämend. Ferrari-Boss Luca di Montezemolo, dessen Fahrer Felipe Massa nach der peinlichen Boxenstopp-Panne und Kimi Räikkönen nach einem Unfall ohne Fremdeinwirkung auf dem Stadtkurs leer ausgegangen waren, schimpfte unterdessen in der "Gazzetta dello Sport" über die Regel. Auf Strecken wie dieser, wo alles passieren könne, trage das Safety Car zum Spektakel bei. Das sei "beschämend" für die Formel 1. "Wir wollen darüber mit all den anderen Teams in den kommenden Wochen sprechen", kündigte Montezemolo an. Nach den Eindrücken vom vergangenen Sonntag könnte er bei vielen auf offene Ohren stoßen.

Sanktionen. Unmittelbar nach dem Rennen hatte auch schon BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen die Abschaffung der Regel gefordert, nach der die Boxengasse teilweise während einer Safety-Car-Phase geschlossen ist und Boxenstopps bestraft werden. Man habe Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen darauf hingewiesen, Sprit zu sparen, um nicht während der Safety-Car-Phase tanken zu müssen, schilderte Whitmarsh. "Danach haben wir beide Wagen auf einmal hereingeholt, dabei musste Heikki leider hinten anstehen." Zudem sei problematisch gewesen, dass es unterschiedlich lange gedauert habe, bis die Sanktionen ausgesprochen worden seien. Nico Rosberg habe im Williams eine schnelle Runde nach der anderen bis zu seiner Stopp-and-Go-Strafe drehen können, die dadurch quasi neutralisiert worden sei.


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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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