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Zuletzt aktualisiert: 20.05.2008 um 18:26 UhrKommentare

Für eine Handvoll Dollar mehr

Zahlenspielerei zur 92. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis. Wieder werden 200 Runden auf dem 4-Kilometer-Oval gefahren.

Foto © AP

Es fahren 33 Autos am "Memorial Day" über 800 Kilometer weit, sie drehen 200 Runden in einem vier Kilometer langen Oval. Aber erst in den letzten Runden wird entschieden, wer gewinnt. Das sind die 500 Meilen von Indianapolis - "the greatest spectacle in racing", wie die US-Rennfans superlativ-gewohnt salopp das "Indy 500" bezeichnen. Fragen und Antworten über einen historischen Renntag.

Warum werden überhaupt 500 Meilen gefahren.
Antwort: 1911 wollte Carl Fisher, Chef des Speedways, ein Hauptrennen, das praktisch den ganzen Tag dauert. Für 500 Meilen, so wusste man, würde man rund sieben Stunden brauchen. Ray Harroun gewann dann tatsächlich in sechs Stunden, 42 Minuten und acht Sekunden (Schnitt: 120,06 km/h). Zum Vergleich: Das schnellste Rennen gab es 1990. Arie Luyendyk gewann mit einem Schnitt von 299,305 km/h

Wer drehte überhaupt die schnellste Runde?
Antwort: Wieder Arie Luyendyk. Im Training 1996 drehte er eine Runde mit sagenhaften 385,051 km/h Schnitt.

Wer ist der jüngste, wer der älteste Sieger?
Antwort: Der jüngste war Troy Ruttmann 1952 mit 22 Jahren und 80 Tagen, der älteste war Al Unser (1987 im Alter von 47 Jahren und 360 Tage)

Sind außer Danica Patrick (heuer Startplatz fünf), die zuletzt in Japan als erste Frau ein IRL-Rennen gewonnen hat, schon mehrere Damen beim Indy 500 gestartet.
Antwort: Ja, insgesamt fünf: Janet Guthrie, Lynn St. James, Sarah Fisher, Danica Patrick und Milka Duno.

Wieviel gibt es beim Indy 500 zu verdienen?
Antwort: Die Gesamtbörse seit dem ersten Rennen beträgt 214,719.952 Dollar (über 137 Millionen Euro). Heuer wird es wieder knapp 11 Millionen Dollar zu verdienen geben. Am meisten in einem einzelnen Rennen gewann Buddy Rice 2004 (1,761.740 Dollar ). Und Arie Luyendyk verdiente in seiner Indy-Karriere (1985-99, 2001-02) am meisten: 6,110.861 Dollar.

Ist jemals ein Österreicher bei den 500 Meilen gestartet?
Antwort: Ja, Jochen Rindt startete zwei Mal. Sowohl 1967 als auch 1968 schied er aus. Er schimpfte, Indianapolis sei ein Ort, um Geld zu machen, sonst nichts. Für seine insgesamt 113 gefahrenen Runden kassierte er über 20.000 Dollar.

Wieviel PS hat ein Indy-Car?
Antwort: Die 3,5 Liter-Triebwerke, die mit Methanol befeuert werden, leisten 675 PS. Ein Indy-Car beschleunigt von 0 auf 100 Meilen (160 km/h) in weniger als drei Sekunden.

GERHARD HOFSTÄDTER

Fakten

Premiere überträgt den Klassiker am Sonntag live ab 17.45 Uhr.

Foto

Foto © APA/dpa

Jochen Rindt war bisher der einzige Österreicher der in Indianapolis gestartet istFoto © APA/dpa

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Arie Luyendyk fuhr das schnellste Rennen und die schnellste Runde in der GeschichteFoto © AP

Formel-1-Live-Ticker

GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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