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Zuletzt aktualisiert: 18.05.2008 um 17:10 UhrKommentare

Rallye in Sardinien: Jubiläumssieg für Loeb

Der französische Rallye-Pilot feierte in Sardinien seinen 40. Sieg in einem WM-Lauf.

Sebastien Loeb feiert seinen Sieg

Foto © ReutersSebastien Loeb feiert seinen Sieg

Sebastien Loeb hat mit seinem Co-Piloten Daniel Elena am Sonntag bei der Sardinien-Rallye in Olbia den 40. Gesamtsieg seiner Karriere eingefahren. Der Franzose setzte sich auf seinem Citroen C4 in Olbia beim sechsten Saisonlauf mit 10,6 Sekunden Vorsprung auf seinen finnischen Titelrivalen Mikko Hirvonen durch. Zur Führung in der WM-Wertung reichte es für den vierfachen Saisonsieger Loeb allerdings nicht, Hirvonen blieb mit drei Punkten (insgesamt 43 Zähler) in Front.

Führender. Loeb war mit 24,9 Sekunden Abstand zu den ex aequo zweitplatzierten Finnen Hirvonen und Jari-Matti Latvala als Führender in den Schlusstag der Sardinien-Rallye gegangen. WM-Leader Hirvonen gewann zwei Sonderprüfungen und tastete sich an seinen Konkurrenten aus Frankreich heran. Nach 17 Sonderprüfungen wurde Loeb jedoch von Gattin Severine und der erst wenige Monate alten Tochter Valentine als Sieger herzlich in Empfang genommen.

Hart arbeiten. "Ich musste hart für dieses Ergebnis arbeiten. Es war wichtig, hier viele Punkte einzufahren", freute sich Loeb, der einen Schock zu Beginn des Schlusstages verarbeiten hatte müssen: "Etwa zwei Kilometer nach dem Start bin ich von der Strecke abgekommen und auf einen Felsen aufgefahren. Glücklicherweise hatte ich keinen Reifenschaden, aber danach habe ich natürlich weniger Risiko genommen."

Zufrieden. Auch Hirvonen war mit dem Endergebnis zufrieden und meinte: "Das war ein großes Wochenende. Ich blicke jetzt mit mehr Selbstvertrauen auf den nächsten Lauf in Griechenland." Der schnellste Pilot des Wochenendes war mit 10 von 17 möglichen Sonderprüfungs-Bestzeiten Latvala. Ein Reifenschaden am Auftakttag, durch den er 1:40,1 Minuten verlor, verhinderte jedoch in Summe den zweiten Rallye-Sieg des Finnen.


Foto

Foto © Reuters

Bild vergrößernMikkoFoto © Reuters

Fakten

1. Sebastien Loeb/Daniel Elena (FRA/MON) Citroen C4 3:57:17,2
2. Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (FIN) Ford Focus +10,6 Sek.
3. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN) Ford Focus 15,3
4. Gigi Galli/Giovanni Bernacchini (ITA) Ford Focus 1:42,5
5. Dani Sordo/Marc Marti (ESP) Citroen C4 2:05,6

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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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