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Zuletzt aktualisiert: 23.03.2008 um 12:51 Uhr

Räikkönen gab Ferrari mit Sieg die Ehre zurück

Nach der Pleite in Australien schlägt der Weltmeister beim Großen Preis von Malaysia zurück. Sein Teamkollege Massa verspielte einen Doppelsieg. Hamilton wurde nur Fünfter bleibt aber in der WM-WErtung vorne.

Räikkönen schlägt zurück!

Foto © APARäikkönen schlägt zurück!

Weltmeister Kimi Räikkönen hat eine Woche nach dem Aus beim Auftaktrennen in Australien eindrucksvoll zurückgeschlagen und mit seinem Sieg am Ostersonntag in Sepang seine Anwartschaft auf eine erfolgreiche Titelverteidigung angemeldet. Der finnische Ferrari-Pilot gewann den Jubiläums-Grand-Prix von Malaysia überlegen vor Robert Kubica im BMW sowie seinem Landsmann Heikki Kovalainen im McLaren. Dessen Teamkollege Lewis Hamilton musste sich eine Woche nach dem Sieg in Melbourne mit Platz fünf zufriedengeben, führt nach zwei Rennen aber weiter in der WM.

Massa verbremste. Fast hätte Ferrari beim Dschungelrennen im "Dampfbad von Sepang" eine perfekte Wiedergutmachung für das Doppel-Aus in Australien geschafft. Aber der aus der Pole gestartete Felipe Massa, der schon in Melbourne unverständliche Fehler gemacht hatte, verbremste sich auch diesmal in der 31. von 56 Runden auf Platz zwei liegend und beendete sein Rennen im Kiesbett. So lag es an Räikkönen, vor bemerkenswerten 126.000 Zuschauern mit seinem 16. GP-Sieg Ferrari die Ehre zurückzugeben.

Souveränes Rennen. Pole-Mann Massa gewann den Start vor Räikkönen und Kubica, führte aber nur bis zum ersten Boxenstopp, bei dem er regiegemäß vom Teamkollegen Räikkönen überholt wurde. Der 28-jährige Finne fuhr danach ein souveränes Rennen und war nach dem Ausrutscher seines brasilianischen Teamkollegen auch den letzten ernsthaften "Gegner" los.

Kubica Zweiter. Im Ziel hatte Räikkönen 19,5 Sek. Vorsprung auf den Polen Kubica, der mit seinem bisher besten GP-Ergebnis erneut einen Podestplatz für BMW-Sauber herausholte. In Melbourne war Nick Heidfeld Zweiter gewesen. Mit weiteren elf WM-Punkten schaffte BMW das bisher beste Ergebnis und ist in der WM Zweiter. Und das, obwohl sich "Quick Nick" diesmal trotz schnellster Rennrunde als bester der fünf Deutschen mit Platz sechs zufriedengeben musste, nachdem er im Qualifying von den beiden McLarens behindert worden war.

Probleme bei Hamilton. Die deshalb von der zweiten Startreihe auf die Plätze acht und neun zurückversetzten "Silberpfeile" waren deshalb keine Sieganwärter. McLaren musste froh sein, dass Kovalainen Platz drei schaffte. Hamilton hingegen hatte nach einem Blitzstart auf Rang fünf Probleme mit dem linken Vorderreifen. Sein Vorwärtsdrang wurde zudem von einem rundenlangen Kampf gegen den Red Bull von Mark Weber gebremst und dann beim ersten Stopp beendet, nachdem dieser mit schwarz qualmenden Bremsen fast 20 Sekunden gedauert hatte. Am Ende kam der 23-jährige Vizeweltmeister mit fast einer dreiviertel Minute Rückstand als Fünfter ins Ziel.

Punkte für Red Bull. Während Jarno Trulli den immer stärker werdenden Toyota auf Platz vier pilotierte, wurde der deutsche Williams-Fahrer Nico Rosberg nach Platz drei in Australien diesmal nur 14.. Für Red Bull gab es wie in Australien Platz sieben. Diesmal aber nicht für Toro Rosso, sondern für den RB4 des Australiers Mark Webber. Damit hat auch Red Bull Racing in der Konstrukteurs-WM mit zwei Punkten "angeschrieben". David Coulthard wurde im zweiten RB4 Neunter, beide Toro Rossos schieden diesmal aus.


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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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