Titelverteidiger Polen holte Bronze
Die Bronze-Medaille bei der 27. Volleyball-EM der Herren geht an Polen. Der Titelverteidiger besiegte am Sonntag vor 6.500 Zuschauern in der Wiener Stadthalle Russland im Spiel um Platz drei 3:1 (23,-18,21,19).

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Damit holte Polen seine achte EM-Medaille (1 Gold, 5 Silber, 2 Bronze).
Für die Russen blieb wie vor zwei Jahren in der Türkei nur Platz vier, nachdem sie am Samstag beim Halbfinal-2:3 gegen Serbien vier Matchbälle vergeben hatten. Russland (früher Sowjetunion) bleibt damit weiter bei 20 EM-Medaillen (12/3/5). Im Finale treffen Serbien und Italien aufeinander.
Die von ihren wieder zahlreich erschienen Fans enthusiastisch angefeuerten Polen hatten Durchgang eins erst im Finish in den Griff bekommen, ihr Star-Außenangreifer Bartosz Kurek glänzte im Gegensatz zum Semifinal-0:3 gegen Italien schon da mit zehn Punkten. Der 23-Jährige wurde danach von den Russen neutralisiert, was den Satzausgleich brachte. Doch in Satz drei setzte plötzlich Polens Diagonalangreifer Jakub Jarosz die Akzente, der 24-Jährige beeindruckte auch mit einigen Assen.
Im Schluss-Durchgang trieben schließlich Kurek wie Jarosz ihr Team vor allem im Finish unwiderstehlich zum Erfolg über das vor der EM als erster Titelanwärter gehandelte Russland. Für Polen-Trainer Andrea Anastasi war es seine zweite in Wien errungene EM-Medaille, 1999 hatte er im Dusika-Stadion mit Italien Gold geholt. Gemeinsam mit seinem Team feierte der Italiener unmittelbar nach dem Matchball ausgelassen, hatten die Polen doch in der unmittelbaren EM-Vorbereitung enttäuscht.















