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    Zuletzt aktualisiert: 18.07.2010 um 17:18 UhrKommentare

    Riblon Tour-Etappensieger - Schleck weiter in Gelb

    Der Franzose Christophe Riblon hat bei der ersten Bergankunft der Tour de France in den Pyrenäen solo triumphiert. Duell zwischen Spitzenreiter Schleck und Vorjahrssieger Contador endete remis.

    Christophe Riblon

    Foto © ReutersChristophe Riblon

    Die zwei Topfavoriten der Tour de France haben einander am Sonntag auf der ersten Pyrenäen-Etappe belauert und nach dem knapp zehn Kilometer langen Schlussanstieg nach Ax-3 Domaines schließlich zeitgleich das Ziel in 1.360 m Höhe erreicht. Damit führt der Luxemburger Andy Schleck nach dem in Revel gestarteten 14. Teilstück (184 km) weiter 31 Sekunden vor dem spanischen Vorjahrssieger. Den Tagessieg sicherte sich wie Georg Totschnig fünf Jahre zuvor der Franzose Christophe Riblon im Alleingang. Schleck und Contador reden nur noch von einem Zweikampf um den Sieg bei der 97. Auflage. Am Sonntag belauerten sie einander und kümmerten sich im Finale nicht um die Verfolger Denis Mentschow (RUS/Etappen-2.) und Samuel Sanchez (3.), die 14 Sekunden gutmachten. Schleck wurde als Vierter, Contador als Siebenter (jeweils 1:08 zurück) klassiert. Olympiasieger Sanchez ist mit nun 2:31 Minuten Rückstand Dritter vor Ex-Giro- und Vuelta-Gewinner Mentschow (2:44). Der Tiroler Thomas Rohregger kam als 82. mit 20:43 Minuten Rückstand und damit noch fünf Minuten hinter Tour-Rekordsieger Lance Armstrong aus den USA (70.) ins Ziel.

    Für hohes Tempo gesorgt

    Riblon feierte seinen bisher größten Erfolg, den er wie weiland Totschnig nach einer langen Flucht einfuhr. Der 29-Jährige aus dem Team AG2R war bald nach dem Start mit einigen Fahrern ausgerissen, bei Kilometer 24 formierte sich eine neunköpfige Spitzengruppe, die mehr als zehn Minuten Vorsprung herausholte. Nach der Kletterei über den Port de Pailheres (2.001 m) brach die Gruppe auseinander, nur Riblon, der mit mehr als 24 Minuten Rückstand keine Gefahr bedeutete, rettete sich vor den Besten der Gesamtwertung ins Ziel.

    Contadors Team Astana hatte auf der Jagd nach der Spitzengruppe für das hohe Tempo gesorgt und nicht wie sonst üblich das Team des Spitzenreiters, Saxo Bank. Alexander Winourow, am Vortag Etappensieger, machte als letzter seines Teams für Contador Tempo. Dieser attackierte auch fünf Kilometer vor dem Ziel, doch Schleck zog mit, Mentschow und Sanchez schlossen auf. Danach leisteten sich die zwei Spitzenfahrer sogar einen "Stehversuch" und kümmerten sich nicht um die Tempoverschärfung der Konkurrenz.


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