Drei Kontrolleure in einem Boot
Die Französische Anti-Doping-Agentur (AFLD) ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Doping-Kontrollen bei der Tour de France. Heuer haben sich drei Kontrollorgane zusammengeschlossen.

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Laut "L'Equipe" vom Mittwoch hätte die AFLD über die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auch schon mehrere Extra-Kontrollen in Hotelzimmern der Radprofis angeregt, die auch umgesetzt worden seien. Vor der Tour war der Streit zwischen Weltverband (UCI) und (AFLD) eskaliert, nachdem deren Präsident Pierre Bordry UCI-Chef Pat McQuaid Ineffektivität und fehlende Transparenz im Anti-Doping-Kampf vorgeworfen hatte. Im Vorjahr hätte die UCI bei der Tour laut Bordry bestimmte Teams bei den Kontrollen bevorzugt behandelt oder geschont.
Er hatte damit speziell Tests beim damaligen Astana-Team in Monte Carlo mit Lance Armstrong und Alberto Contador gemeint. Zum ersten Mal sitzen bei dieser Tour drei Kontrollorgane in einem Boot: Die UCI leitet die Kontrollen, die WADA überwacht sie, die AFLD gibt Tipps und hält Verbindung zur französischen Polizei und zum Zoll. Die WADA funktioniert aber auch als Puffer zwischen den verfeindeten Parteien UCI und AFLD.
Gestern zeigte wieder Sprint-Ass Alessandro Petacchi auf. Der Italiener ließ seinen Rivalen nach 153,3 Kilometern von Cambrai nach Reims keine Chance und feierte bereits seinen zweiten Tageserfolg. Das Gelbe Trikot trägt weiter Fabian Cancellara (SUI).








