Berge, Wind, Wetter & Steine
Die Tour den France beginnt mit dem heutigen Prolog in Rotterdamm. Dann folgen 3642 Kilometer über Pflastersteine, durch die Alpen und über die schweren Pyrenäen.

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Drei Wochen, 20 Etappen, Berge, Wind und Wetter. Und von den Frühjahrsklassikern die berühmten Pflastersteine. Die schon auf der dritten Etappe das Peloton durcheinanderrütteln werden. "Wir haben das schon einmal gehabt", beschreibt Peter Wrolich, heuer nicht nominierter Milram-Profi, aber heuer wieder Analytiker und Kolumnist der Kleinen Zeitung. "Weil die schweren Paves knapp vor dem Ziel kommen, wird das ein Gemetzel", befürchtet der Kärntner, der ab Sonntag die Österreich-Tour als Ersatzprogramm fährt.
Für den Kärntner sind die stets verdächtigen wie Alberto Contador oder die Schleck-Brüder die Favoriten, rechnet aber auch mit Ivan Basso. "Er ist gute Rennen gefahren, einen guten Giro, ohne sich aber voll zu verausgaben. Deshalb glaube ich, dass er bei der Tour in Hochform sein wird." Und Armstrong? "Er ist und lebt Radsport. Aber ich glaube nicht, dass er ganz vorne, um den Sieg mitfahren wird, können. Dazu hat er Schwächen im Einzelzeitfahren, vormals seine große Stärke."
Ambitionen zurückstellen
Was kann man von den drei Österreichern bei der Tour erwarten? Bernhard Eisel wird seine Aufgabe als Anfahrer für den HTC-Supersprinter Mark Cavendish voll erfüllen, eigene Ambitionen, auch als Sieger von Gent-Wevelgem, zurückstellen müssen. Das erklärte Ziel der Columbia-Crew ist "Grüne Trikot" des besten Sprinters. Wrolichs Milram-Kollege Thomas Rohregger kann "sich nur auf einzelne Etappen konzentrieren. Er sollte sich nicht hinreißen lassen, kann in der ersten Woche ruhig Zeit verlieren, um in den Bergen alles zu versuchen". Für Markus Eibegger wird die Tour laut Wrolich vielleicht zu viel. "Es ist vom Footon-Team ein Fehler, den jungen Steirer heuer gleich Giro und Tour fahren zu lassen. Ich kann nur hoffen, dass er die dritte Woche überlebt. Aber das Flair der Tour wird ihn beflügeln. . ."









