Schweinzer wurde bei Freiwasser-EM über 10 km nur 35.

Foto © GEPAMatthias Schweinzer
Der Österreicher Matthias Schweinzer ist am Mittwoch zum Auftakt der Freiwasser-EM der Schwimmer in Piombino ohne Chance gewesen. Der 22-jährige Steirer musste sich über 10 km mit Rang 35 begnügen. Schweinzer kam bei hohem Wellengang im Tyrrhenischen Meer 5:51,6 Minuten hinter dem neuen Europameister Kiril Abrosimow aus Russland ins Ziel.
Silber und Bronze gingen an den Deutschen Andreas Waschburger und den Italiener Nicola Bolzonello. Für Schweinzer stehen am Samstag vor der italienischen Küste noch die 5 km auf dem Programm, danach ist seine Saison zu Ende. Als Idealziel für die EM hat sich der ATUS-Graz-Athlet einen Top-Ten-Platz gesetzt.
In der bereinigten EM-Wertung belegte Matthias Schweinzer Rang 33. Bei der ersten Zwischenzeit hatte der Österreicher noch geführt. "Ich bin vom Feld raus, um mir die Schlägereien zu ersparen", erklärte Schweinzer. "Das war für die ersten zwei Kilometer die richtige Entscheidung." Danach holte ihn der spätere Europameister Kiril Abrosimow ein. "Ich habe versucht, an Kiril dran zu bleiben und mich im Feld einzureihen, doch die vielen Rempeleien haben mich fast umgebracht", sagte der Steirer, der eine aufgeplatzte Lippe davontrug.
Im Finish musste er seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. "Klar bin ich über die Platzierung enttäuscht", versicherte Schweinzer. "Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich bin nicht feig hinten nachgeschwommen, sondern habe von Beginn an agiert." Das will Schweinzer auch am Samstag im 5 km langen Kampf gegen die Uhr. "Ich werde wieder alles versuchen."













