Kein Nationenwechsel von Dinko Jukic
"Wenn Präsident Schauer am 15. September bei den Verbandstagen wiedergewählt wird, dann beende ich meine Karriere. Einen Nationenwechsel schließe ich aus", so Dinko Jukic.

Foto © GEPADinko Jukic
In einem Interview in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" nahm Dinko Jukic zu seiner zehnmonatigen Sperre (plus zwei Monate auf Bewährung) wegen Beleidigung von Funktionären des österreichischen Schwimm-Verbandes (OSV) Stellung. Und der Olympia-Vierte holte erwartungsgemäß zu einem Rundumschlag gegen den OSV und dessen Präsidenten Paul Schauer aus.
Dabei betonte der 23-Jährige nochmals, dass er voll hinter seinen bei der EM in Debrecen getätigten Aussagen stehe und sich damals von den mitgereisten Funktionären provoziert gefühlt hätte. Das gefällte Urteil "ist ebenso lächerlich wie der gesamte Verband", schoss das Schwimm-Ass scharf. Wegen einer statutenwidrigen Zusammensetzung des unabhängigen Verbandsgerichtes wird Jukic gegen den Verband klagen. "Die Kommission hat nicht das Recht, diese Sperre auszusprechen."
Doch unabhängig vom Ausgang dieser Klage stellte Jukic unmissverständlich klar: "Wenn Präsident Schauer am 15. September bei den Verbandstagen wiedergewählt wird, dann beende ich meine Karriere. Einen Nationenwechsel schließe ich aus."













