Rogan trotz Erschöpfung ohne trainingsfreien Tag
"Trainingsfreie Tage? Nur weil ich erschöpft bin? Ich kann ja nach Olympia ein Leben lang frei machen", erklärte Schwimm-Star Markus Rogan.

Foto © GEPAMarkus Rogan
Kaum war er seine letzten Meter beim "Duel in the Pool" in Atlanta geschwommen, hat sich Markus Rogan wieder voll ins Training gestürzt. Trotz körperlicher Erschöpfung nach Wochen eines intensiven Programms gönnt sich der 29-Jährige auf dem Weg zu Olympia keinen Tag Pause. "Trainingsfreie Tage? Nur weil ich erschöpft bin? Ich kann ja nach Olympia ein Leben lang frei machen", erklärte Rogan der APA - Austria Presse Agentur. Am Vortag nach eigenen Worten noch total k.o., hatte der Wiener am Sonntag schon wieder Lust aufs Training. Auf 200 m Lagen hatte sich die Belastung im Duell mit Ryan Lochte erst im Finish bemerkbar gemacht, bis zur 150-m-Marke war er quasi gleichauf mit dem US-Ass. "Das Rennen war für mich gut, ich habe erst auf Kraul die Erschöpfung gespürt. Da leider dann ordentlich. Ich bin aber stolz, voll auf Risiko gegangen zu sein."
Allmählich sieht Rogan bei sich auf der Delfin-Lage Fortschritte, seiner bisherigen Schwäche. "Es verbessert sich langsam, aber sicher." In diesem Zusammenhang denkt er, auf der Langbahn mit dann wenigen Wenden in dieser Lage besser zu reüssieren. "Da habe ich weniger Möglichkeiten, den für mich schwer zu findenden Delfin-Rhythmus zu verlieren." Sein Trainingsprogramm wird Österreichs "Sportler des Jahres 2004" verstärkt auf 400 m Lagen und auf Delfin-Sprinttraining ausrichten. "Ich glaube, dass das auch meine Schwächen über 200 m Lagen verbessern wird." Seinen nächsten kurzen Wien-Trip wird Rogan eventuell Ende Februar unternehmen. Ob er da auch an den Staatsmeisterschaften vom 1. bis 4. März in der dann neu eröffneten Wiener Stadthalle teilnehmen würde, ist offen.













