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    Koschischek schwimmt mit Rekord ins EM-Finale Steirer Eisenberger mit Story à la Rogan in LA Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Schwimmen Nächster Artikel Koschischek schwimmt mit Rekord ins EM-Finale Steirer Eisenberger mit Story à la Rogan in LA
    Zuletzt aktualisiert: 29.07.2011 um 14:34 UhrKommentare

    Rogan und "das Quäntchen mehr"

    Österreichs Schwimm-Ass Markus Rogan hat am Freitag seine sechste Langbahn-WM mit seinem Einsatz in der langen Kraulstaffel abgeschlossen. Er blieb ohne Medaille und konzentriert sich bereits auf Olympia.

    Rogan blieb ohne Edelmetall

    Foto © GEPARogan blieb ohne Edelmetall

    Zum dritten Mal bei Welt-Titelkämpfen im olympischen 50-m-Becken nach Barcelona 2003 und Rom 2009 blieb der 29-Jährige ohne Medaille, die Chance darauf ließ er am Donnerstag mit Rang fünf über 200 m Lagen aus. Seine Leistungen geben Rogan aber doch Motivation, das fehlende Quäntchen bis Olympia 2012 wettzumachen.

    Das WM-Rennen um Bronze verlor der Kurzbahn-Europarekordler auf der zuerst zu bewältigenden Delfinlage. Auf den letztlich drittplatzierten Laszlo Cseh riss Rogan auf der ersten Länge einen Rückstand von 9/10 Sekunden auf, bis ins Ziel war der halbiert. Und dem britischen WM-Vierten James Goddard nahm der Wiener ab der ersten Wende 3/100 ab. Hätte er also auf Delfin nichts verloren, hätte Bronze wohl ihm gehört.

    "Ich muss mehr Delfin trainieren, schlechter kann es ja nicht mehr werden", erklärte der bei Großereignissen 32-fache Medaillengewinner. Auch will er in der Vorbereitung bei Wettkämpfen künftig vereinzelt auch in dieser Stilart antreten, so wie er es in der abgelaufenen Saison lange Zeit mit den 200 m Brust gehalten hatte. Vernachlässigen wird Rogan die anderen Lagen deswegen natürlich nicht. "Ich muss mich überall ein bisschen verbessern."

    Positives Resümee

    Sein WM-Resümee fiel durchaus recht positiv aus, nachdem er über 200 m Kraul im Einzelbewerb und in der Staffel als auch über 200 m Lagen persönliche Bestzeit aufgestellt hatte. "Drei Bestzeiten und eine wunderbare Staffel, mehr kann ich einfach nicht. Aber so etwas wie das Semifinale hier gibt mir schon Auftrieb." Auf dem Weg zu seinem OSV-Rekord hatte Rogan den Fortschritt der vergangenen zwölf Monate am meisten gespürt. "Das macht mich auf jeden Fall hungrig."

    Hungrig auf Erfolge und Verbesserungen sind auch nach wie vor Ryan Lochte und Michael Phelps, auch wenn sie zumindest auf den 200 m Lagen derzeit nur noch den jeweils anderen als ernsthaften Gegner haben. Ein Vorsprung von mehr als dreieinhalb Sekunden des zweitplatzierten Phelps auf Cseh spricht doch Bände. Phelps war nach einer ersten kleinen Enttäuschung wegen der nur 16/100 Rückstand auf Gold mit sich doch recht zufrieden: "Das muss ich sein, denn meine Zeit ist schneller als die von Olympia."

    Auf den letzten 25 Metern hatte der 26-Jährige an Boden gewonnen und den Sieg vor Augen gehabt, glitt dann aber nur zum Anschlag hin. "Den einen Zug, den hätte ich noch machen sollen. Dann hätte ich es vielleicht gehabt." Das würde ihn einerseits frustrieren, andererseits würden ihm die Gedanken daran in den nächsten zwölf Monaten sicher durch harte Zeiten des Trainings helfen. Jedenfalls sei er jetzt schon weiter, als er es vor gar nicht langer Zeit vermutet hatte.

    Phelps im Schatten von Lochte

    Dennoch stand Phelps wie schon über 200 m Kraul im Schatten von Lochte, verlor beide bei diesen Titelkämpfen ausgetragenen direkten Duelle mit seinem Landsmann. Der erfolgreiche Titelverteidiger sorgte zudem mit dem ersten Weltrekord nach Ende der Ganzkörperanzug-Ära für den lange erwartet gewesenen Paukenschlag. "Ich wollte zeigen, dass noch immer auch ohne Hightech-Anzüge Weltrekorde aufgestellt werden können", sagte Lochte. "All die harte Arbeit des vergangenen Jahres hat sich ausgezahlt."

    Lochte meinte aber auch, noch weit entfernt von einem perfekten Rennen zu sein. Auch am Freitag im Finale über 200 m Rücken gelang ihm nicht alles nach Wunsch, schon am Start ließ er eine Zehntel liegen. Dennoch gewann er über seine Olympiasieg-Strecke mit 1,15 Sekunden Vorsprung. Später stand er mit Phelps in der siegreichen US-Staffel über 4 x 200 m Kraul, womit Lochte nach sechs Wettkampftagen schon bei vier Goldmedaillen hält. Phelps hat deren zwei, aber auch zwei Silber und ein Bronze.


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