Podoprigora bei Militär-WM mit Abschied als Heeressportler
Einige österreichische Schwimm-EM-Teilnehmer bestreiten ab Dienstag bei den Militär-Weltmeisterschaften (CISM) in Warendorf ihren Saisonausklang, für Maxim Podoprigora ist es hingegen der Saisonhöhepunkt.

Foto © Reuters Maxim Podoprigora
Der 32-Jährige war für die Kontinental-Titelkämpfe in Budapest nicht qualifiziert, nun hofft er auf Zählbares auf Heeres-Ebene.
Unter den Teilnehmern auf den von Podoprigora geschwommenen Bruststrecken finden sich einige gute Gradmesser, wie etwa Marco Koch. Der Deutsche wurde in Budapest EM-Siebenter über 200 m Brust. Für den Wiener wird es jedenfalls sein Abschiedsmeeting als Heeressportler, denn mit Ende November muss er nach achtjähriger Zugehörigkeit aus dem Heeres-Kader ausscheiden. 2002 hatte Podoprigora in Warendorf CISM-Gold und -Silber geholt.
Zwei Plätze
Vier Schwimmer waren zuletzt für zwei freie HSZ-Plätze infrage gekommen, diese gingen an Klocker und den ebenfalls in Warendorf antretenden Dominik Dür. Dominik Koll hätte für einen Platz nach eigenen Angaben sein Trainingshauptdomizil von Los Angeles nach Österreich verlegen müssen, was für den Linzer kein Thema war. Koll erhält vom Heer nun wie der nicht mehr berücksichtigte Podoprigora die Möglichkeit zur teilfinanzierten Weiterbildung.
Podoprigora überlegt noch, welchen Weg er einschlagen wird: "Für den Moment habe ich einmal nicht vor, mit dem Schwimmen aufzuhören", erklärte der SU-Eisenstadt-Athlet. "Aber natürlich bin ich finanziell nicht mehr so gut abgesichert." Fix ist, dass der gebürtige Ukrainer nach der Militär-WM eine knappe Woche lang in Kiew mit dem ukrainischen Ex-Europameister und Ex-Vizeweltmeister Sergej Breus trainieren wird.













