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    Zuletzt aktualisiert: 29.12.2012 um 15:25 UhrKommentare

    Armstrong verzichtete auf Einspruch gegen Urteil

    Der gefallene Rad-Superstar Lance Armstrong hat keinen Einspruch gegen die Aberkennung seiner sieben Tour-de-France-Siege und seine lebenslange Sperre wegen Dopings eingelegt.

    Lance Armstrong

    Foto © APLance Armstrong

    Nach CAS-Angaben (Internationaler Sportgerichtshof) am Freitag ist bis zum Ablauf der 21-tägigen Widerspruchsfrist gegen das Urteil des Radsport-Weltverbandes (UCI) am Donnerstagabend kein Einspruch des US-Amerikaners Lance Armstrong eingegangen. Die UCI hatte Armstrong ihre Begründung für die Bestätigung des Urteils der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) am 6. Dezember übermittelt.

    Die US-Radprofis Tom Danielson, Christian Vandevelde und David Zabriskie fahren indes nach dem Ende ihrer verkürzten Dopingsperren weiterhin für das Team Garmin-Sharp von Giro-Sieger Ryder Hesjedal. Der Rennstall gab sein Aufgebot für die neue Saison inklusive des Trios am Freitag bekannt. Die drei Ex-Teamkollegen von Lance Armstrong hatten im Verfahren der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) gegen den Superstar eigenes Doping zugegeben und Armstrong gleichzeitig schwer belastet.

    Aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit der USADA wurden sie mit lediglich sechsmonatigen Sperren während der wettkampflosen Zeit bis Anfang März belegt. Außerdem erkannte man ihnen etliche Ergebnisse, wie den Österreich-Rundfahrtsieg von Danielson im Jahr 2006, ab. Insgesamt waren 26 Personen, darunter auch der aktuelle Garmin-Teamchef Jonathan Vaughters als Belastungszeugen gegen Armstrong aufgetreten.

    Kaschetschkin vorläufig suspendiert

    Der Kasache Andrej Kaschetschkin ist von seinem Rad-Rennstall Astana vorläufig suspendiert worden, weil er den teaminternen Verhaltenskodex noch nicht unterzeichnet hat. Der 2007 des Blutdopings überführte 32-Jährige bleibe zwar im Kader für 2013, werde vorläufig aber nicht für Rennen gemeldet, teilte das Team des ebenfalls Doping-belasteten Olympiasiegers Alexander Winokurow am Samstag mit.

    Quelle: APA

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