Dopingprozess: Schlussplädoyer der Verteidigung geplant
Der Doping-Prozess gegen aktuelle und frühere Angehörige des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) vor dem Gericht in Susa im norditalienischen Piemont tritt in die Endphase. Die Urteilsverkündung wird für den 6. Juli erwartet.

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Der Doping-Prozess gegen aktuelle und frühere Angehörige des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) vor dem Gericht in Susa im norditalienischen Piemont tritt in die Endphase. Die Verhandlung am (morgigen) Dienstag, bei der das Schlussplädoyer der Verteidigung geplant ist, könnte die letzte vor der für 6. Juli erwarteten Urteilsverkündung sein.
In Susa wird am Dienstag auch der Südtiroler Rechtsanwalt Wolfgang Burchia, der Verteidiger des angeklagten ÖSV-Präsidenten Peter Schröcknadel, vor das Gericht treten. "Ich werden hervorheben, dass die Vorwürfe gegen meinen Mandanten absolut haltlos sind. Der ÖSV hat sich immer für einen sauberen Sport eingesetzt", sagte Burchia im Gespräch mit der APA.
Zuletzt hatten am 18. Mai die italienischen Staatsanwälte in ihren Schlussplädoyers für neun der zehn Angeklagten wegen Verstößen gegen das italienische Anti-Doping-Gesetz Haftstrafen zwischen zwei und drei Jahren beantragt. Walter Mayer, ehemaliger Cheftrainer und Sportlicher Leiter für Langlauf und Biathlon im ÖSV, Markus Gandler, Sportlicher Leiter im ÖSV für Biathlon, ÖSV-Präsident Peter Schröcknadel, der ehemalige ÖSV-Langlauf-Cheftrainer Emil Hoch und der Sportmediziner Peter Baumgartl sollen laut den Turiner Staatsanwälten Gianfranco Colace und Sara Panelli zu je drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 40.000 Euro verurteilt werden. Ihnen wird Mitverschulden angelastet, weil sie Dopingpraktiken begünstigt haben sollen.













