Doping-Paar: Onkel erschoss sich
Ein slowenischer Unternehmer und mutmaßlicher Hintermann der Doping-Dealer beging Selbstmord. Das verdächtige Drogenpaar soll seine Kunden betrogen haben.

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Dramatische Wende im Fall jenes slowenischen Ehepaars, das am 27. Dezember in einer Villa in Bad Kleinkirchheim festgenommen wurde. Freitagnachmittag nahm sich ein Onkel der 33-jährigen mutmaßlichen Dopingdealerin in Laibach das Leben. Der bekannte Medien- und Bauunternehmer (61) tötete sich mit einem Schuss aus einer Pistole.
Wie slowenische Medien berichten, ist der Mann in den vergangenen Tagen im Zuge der Ermittlungen unter Druck geraten. Er soll als "graue Eminenz" hinter den Verhafteten agiert haben. Der 61-Jährige war jahrelang Auslandskorrespondent einer führenden Tageszeitung und verfügte über beste Kontakte in höchsten politischen Kreisen.
Wie berichtet, wird an der Aufdeckung eines verworrenen Firmengeflechts gearbeitet, das nach Liechtenstein und in den zentralamerikanischen Staat Belize reicht. Spekulationen gibt es auch um ein Bauprojekt in Laibach. Der inhaftierte Slowene (36) und seine Ehefrau sollen Teile ihres Vermögens weggeschafft haben - mit dem Onlinehandel von verbotenen Steroiden sollen sie fast 40 Millionen Euro verdient haben. Auch von einer Briefkastenfirma in Klagenfurt ist die Rede.
Das Ehepaar soll Kunden auch betrogen haben. Bodybuilder aus den USA haben vor dem Paar gewarnt. Der Vorwurf lautete, die Beiden hätten auf Websites mit einschlägigen Angeboten geworben und bei den Bestellern auch kassiert. Allerdings soll entweder keine oder mangelhafte Ware geliefert worden sein.













