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    Zuletzt aktualisiert: 06.12.2011 um 23:14 UhrKommentare

    Hoffmann: "Da geht es jetzt auch um meine Existenz"

    Christian Hoffmann wurde von der Anti-Doping-Agentur NADA für sechs Jahre gesperrt. Der Ex-Langläufer soll Mitbesitzer einer Blutzentrifuge im Humanplasma-Labor gewesen sein, das als Doping-Zentrale gilt.

    Christian Hoffmann

    Foto © GEPAChristian Hoffmann

    Was haben Sie sich gedacht, als Sie gehört haben, dass Sie für sechs Jahre gesperrt werden?

    CHRISTIAN HOFFMANN: Dass es nicht wahr sein darf. Das zivilrechtliche Verfahren gegen mich ist eingestellt worden, weil es keine Beweise gab. Das war der NADA offenbar wurscht. Die Aussagen meiner Entlastungszeugen ließ man einfach unter den Tisch fallen.

    Offenbar war Bernhard Kohl (Anm.: Der des Dopings überführte Ex-Rad-Profi kooperierte mit der Soko Doping) doch glaubwürdiger... .

    HOFFMANN: Kohl hat nur behauptet, dass er gehört habe, ich sei angeblich an der Blutzentrifuge beteiligt. Ich hätte gerne eine Gegenüberstellung gehabt, denn das muss er mir erst einmal ins Gesicht sagen. Auf eine Einvernahme Kohls hat man aber verzichtet.

    Ihnen wird auch zur Last gelegt, dass sie 2002 in Salt Lake City eine Infusion verabreicht bekamen. Ist das auch falsch?

    HOFFMANN: Nein, aber das war nicht verboten und hatte nichts mit Doping zu tun.

    Sie sollen vom Geschäftsführer und einer Krankenschwester als Kunde von Humanplasma (Anm.: Die Blutbank in Wien galt als Doping-Zentrale) identifiziert worden sein.

    HOFFMANN: Der Geschäftsführer hat in seinem Finanzstrafverfahren mehrmals nicht die Wahrheit gesagt, also, seine Glaubwürdigkeit würde ich bezweifeln. Die Krankenschwester hat später angegeben, niemanden gekannt zu haben.

    Trotzdem gehen Sie mit der Berufung in die nächste Instanz?

    HOFFMANN: Ja, weil so kann man mit mir einfach nicht umgehen.

    Ihr finanzieller Schaden?

    HOFFMANN: Allein das NADA-Verfahren kostet 14.000 Euro. Insgesamt hab' ich jetzt schon um die 100.000 Euro investiert. Da geht es jetzt auch um meine Existenz.

    Haben Sie ein reines Gewissen, wenn Sie an Ihre Karriere als Spitzensportler zurückdenken?

    HOFFMANN: Es war eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen will. Und es gibt nichts, was ich mir vorwerfen müsste.

    INTERVIEW: CHRISTOPH ZÖPFL/OÖN

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