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    Kampf gegen Doping wird noch zielgerichteter Die Farbe der Schafe, sie ist  heute Grau Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Doping Nächster Artikel Kampf gegen Doping wird noch zielgerichteter Die Farbe der Schafe, sie ist  heute Grau
    Zuletzt aktualisiert: 04.08.2011 um 20:21 UhrKommentare

    Suspendierung von Ricco verlängert

    Der italienische Radprofi Riccardo Ricco muss weiter auf sein Comeback warten. Das Italienische Olympische Komitee (CONI) verlängerte die vorläufige Suspendierung wegen Doping-Verdachts um 30 Tage.

    Foto © Reuters

    Der 27-jährige Ricco vom Team Meridiana-Kamen muss nun bis Mitte September auf einen Renneinsatz warten. Das CONI hatte den Schritt Anfang Juni damit begründet, die Gesundheit des Fahrers schützen zu wollen.

    Ricco war im Februar mit lebensbedrohenden Nierenproblemen in ein Krankenhaus bei Modena eingeliefert worden. Als Grund hatte der Sieger der Österreich-Rundfahrt 2010 nach Auskunft der behandelnden Ärzte eine fehlgeschlagene Eigenblut-Transfusion angegeben. Nachdem er Wochen später als geheilt entlassen worden war, erklärte der umstrittene Ricco seinen Rücktritt. Davon wollte er wenig später allerdings nichts mehr wissen und heuerte beim drittklassigen Rennstall aus Kroatien an.

    Ricco erklärte, niemals vor den Ärzten Doping zugegeben zu haben. Er habe ein Nierenleiden gehabt, "wie es jeder bekommen kann". Der früher hochgelobte Kletterspezialist war 2008 bei der Tour de France positiv auf EPO getestet und anschließend für 20 Monate gesperrt worden. Sollte ihn das CONI in einem Verfahren erneut des Dopings für schuldig erklären, droht Ricco eine mehrjährige Sperre.


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