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    Zuletzt aktualisiert: 24.05.2011 um 15:47 UhrKommentare

    Keine verbotenen Medikamente bei Giro-Razzia sichergestellt

    Bei der Razzia im Teamhotel des Rennstalles RadioShack sind am zweiten Ruhetag des Giro d'Italia keine verbotenen Medikamente gefunden worden.

    Sujet

    Foto © APASujet

    Das berichtete die "Gazzetta dello Sport" am Dienstag. Dafür geriet nun das vom IOC lizenzierte Anti-Doping-Labor in Lausanne in die Schusslinie. Laut Medienberichten könnten positive Dopingproben vertuscht worden sein - unter anderem von Superstar Lance Armstrong. Armstrongs Ex-Teamkollege Tyler Hamilton hatte dem Radsport-Weltverband UCI zuletzt bereits vorgeworfen, eine positive Analyse Armstrongs bei der Tour de Suisse 2011 unter den Teppich gekehrt zu haben. Der damals zuständige UCI-Chef Hein Verbruggen betonte am Dienstag gegenüber der Online-Ausgabe der niederländischen Zeitung "AD", Armstrong habe "niemals, niemals" gedopt.

    Laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hätten US-Beamte, die im Rahmen einer internationalen Untersuchung im Auftrag des Dopingfahnders Jeff Novitzky gegen Tour-de-France-Rekordsieger Armstrong ermitteln, im Vorjahr aber mit dem Lausanner Laborchef Martial Saugy gesprochen. "Das ist eine kritische Situation für uns", zitierte das Blatt Saugy. Das Institut gilt als "Hauslabor" des Weltverbandes UCI, dem sowohl Hamilton als auch Floyd Landis bereits vor einem Jahr vorgeworfen hatten, den angeblichen positiven Armstrong-Test vertuscht zu haben. Der Dachverband wehrte sich vehement gegen diese Version und kündigte die Prüfung rechtlicher Schritte gegen Hamilton an. "Die UCI weist die Anschuldigungen kategorisch zurück, dass jemals ein positives Kontrollergebnis vertuscht oder manipuliert wurde", hieß es in einer Stellungnahme. "Wir werden mit allen Mitteln dagegen vorgehen, um unsere Ehre zu verteidigen."

    Bereits vor einem Jahr hatte der Verband erklärt, dass es bei der Tour de Suisse 2001 keine positiven Dopingtests gegeben habe. Vorangegangen war ein Doping-Geständnis von Landis, der auch andere Fahrer belastet hatte - darunter die weiter bei RadioShack aktiven Levi Leipheimer und George Hincapie. Auch Hincapie, als Helfer an allen sieben Tour-Erfolgen Armstrongs beteiligt, hatte offensichtlich unter Eid vor der Grand Jury Armstrong des Dopings bezichtigt. Darüber hatte am Wochenende die CBS-Sendung "60 Hours" berichtet.

    Die Giro-Razzia dürfte in erster Linie in Zusammenhang mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Padua im Fall des Mediziners Michele Ferrari stehen, der in Italien seit 2002 nicht mehr praktizieren darf, aber noch immer von vielen Profis frequentiert wird. Die zweitägige Polizei-Aktion im kleinen Hotel "Stella Alpina" ("Edelweiß") in Falcade könnte aber auch mit den Nachforschungen der US-Behörden gegen den RadioShack-Mitbesitzer Armstrong, einst ebenfalls Kunde von Ferrari, zu tun haben.


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