Barca und Valencia wehren sich gegen Doping-Vorwürfe
Ein spanischer Radiosender hat den Fußballmeister FC Barcelona und den Spitzenclub Valencia indirekt mit Doping in Verbindung gebracht.

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Der Sender Cadena COPE berichtete unter Berufung auf Vereinskreise von Real Madrid, der Rekordmeister wolle den spanischen Fußballverband (RFEF) zu strengeren Doping-Kontrollen auffordern. Die Madrilenen sähen nicht ein, dass bei Barca "Mediziner von zweifelhaftem Ruf" arbeiten könnten. Der Sender deutete zudem an, dass Valencia bei seinen Titelgewinnen in den Jahren 2002 und 2004 den mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes für sich arbeiten ließ. Barca und Valencia wiesen die Verdächtigungen am Montag energisch zurück und verlangten von dem Sender eine sofortige Richtigstellung. Zudem drohten beide Vereine mit rechtlichen Schritten.
"Bei der Verteidigung der Ehre seiner Trainer, seiner Spieler und seiner Sportärzte ist der Club bereit, alle Mittel auszuschöpfen", kündigte der FC Barcelona in einem Kommunique an. Valencia betonte, Fuentes habe nie für den Verein gearbeitet und sei auch nicht als Berater tätig gewesen. Der Sender Cadena COPE ist eine private Rundfunkanstalt, die überwiegend der spanischen Bischofskonferenz gehört.













