Dopingverfahren gegen Tour-Sieger Contador
Im Fall einer Verurteilung wird dem Spanier der Sieg bei der Tour de France 2010 aberkannt.

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Der Radsport-Weltverband (UCI) verlangt die Einleitung eines Dopingverfahrens gegen den Tour-de-France-Gewinner Alberto Contador. Bei dem Spanier waren bei einer Kontrolle bei der heurigen Frankreich-Rundfahrt geringe Mengen der verbotenen Substanz Clenbuterol nachgewiesen worden. Der dreifache Tour-Gewinner berief sich darauf, er habe verseuchtes Fleisch konsumiert und bestritt Doping vehement.
Die UCI hatte den positiven Test des spanischen Sport-Idols am 30. September bekanntgegeben und angesichts der minimalen Konzentration von 50 Picogramm pro Milliliter (0,000 000 000 05 Gramm pro Milliliter) eine wissenschaftliche Untersuchung gemeinsam mit der Welt-Anti-Doping-Agentur angekündigt. Nach wochenlanger Prüfung der Sachlage durch die WADA hat die UCI nun reagiert.
Das Disziplinarverfahren muss vom zuständigen spanischen Verband innerhalb eines Monats durchgeführt werden. Wird der 27-jährige Contador bestraft, verliert er den Sieg bei der Tour an den Luxemburger Andy Schleck. Contador hat für die Saison 2011 bereits einen Vertrag beim dänischen Team Saxo Bank, dem bisherigen Rennstall von Schleck, unterschrieben. (Forts.) ef/gw
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Am Ruhetag der Tour de France in Pau (21. Juli) war bei Alberto Contador eine Dopingprobe positiv.
50 Picogram "Clenbuterol" (0,000 000 000 05 Gramm pro Milliliter wurden im Urin gefunden). Zugleich gab es Hinweise auf Eigenblut-Doping.
2 Jahre Sperre wäre die Mindesstrafe. für das Vergehen von Contador.














