Ullrich gibt sich gelassen - "Alte Vorwürfe neu aufgewärmt"
Der ehemalige deutsche Radsport-Star Jan Ullrich hat sich am Dienstag erstmals öffentlich zu neuen Doping-Anschuldigen geäußert.

Foto © APErste Reaktion auf neue Doping-Enthüllungen im "Spiegel"
"Alte Vorwürfe neu aufgewärmt", titelte der 35-jährige Deutsche auf seiner Website. "Ich möchte diese Diskussion nicht zusätzlich befeuern, werde aber wie angekündigt zu gegebener Zeit meine Sicht der Dinge erläutern", erklärte Ullrich. Das tut er wahrscheinlich in Buchform. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte vergangene Woche weitere, sehr konkrete Verdachtsmomente gegen Ullrich enthüllt. Demnach soll der Tour-de-France-Sieger von 1997 laut Ermittlungen des Bundeskriminalamtes von 2003 bis 2006 insgesamt 24 Mal zu Behandlungen beim mutmaßlichen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes in Madrid gewesen sein. Laut Ullrich sei das lediglich eine "Wiederholung von bereits bekannten Vorwürfen".
Vergangenen März hatte Ullrich angekündigt, in einem Buch ausführlich seine Sicht der Dinge darzulegen und Licht ins bisher nur vom "Spiegel" erhellte Dunkel der Dopingaffäre zu bringen. "Er hat mit dem Buch aber noch nicht einmal angefangen. Das dauert", erklärte Ullrich-Manager Wolfgang Strohband.













