Darabos will Doping-Aussagen durch Justiz geprüft sehen
"Humanplasma"-Chef Baumgartner bestreitet aber, ein Interview zur Doping-Affäre gegeben zu haben.

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Österreichs Sportminister Norbert Darabos (Bild) fordert eine Prüfung der Aussagen von "Humanplasma"-Geschäftsführer Lothar Baumgartner zur möglichen Verwicklung der damaligen Regierung in die Praktiken der Blutbank "Humanplasma": "Diese Aussagen sind ernst zu nehmen. Sie müssen von der Staatsanwaltschaft genauestens überprüft werden." Baumgartner wird im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zitiert, dass Hämatologe Paul Höcker als Berater von "Humanplasma" bis 2006 in den Räumen der Firma Athleten behandelt habe, und dass dieser "von Kreisen der österreichischen Regierung gebeten wurde, Athleten in Wien zu behandeln." "Herr Baumgartner soll der Staatsanwaltschaft konkret nennen, wer mit 'Kreisen der österreichischen Regierung' gemeint ist. Er soll Namen nennen", so Darabos. "Es muss alles auf den Tisch, damit der eingeschlagene Weg weitergegangen werden kann."
Baumgartner dementiert allerdings seinen angeblichen Hinweis auf Regierungskreise vehement: "Ich wurde von einer Redakteurin verfolgt, habe aber kein Interview gegeben."













