Im Vorjahr 5.500 Analysen in Seibersdorf - 1 Prozent positiv
Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat die Jahresstatistik ihrer 35 akkreditierten Analyse-Labors für 2008 veröffentlicht.

Foto © GEPA
Im Labor des Austrian Institute of Technology (AIT) in Seibersdorf wurden demnach im Vorjahr 5.517 Doping-Proben (2007: 4.595) untersucht, davon waren 55 oder 1,00 Prozent positiv auf im Sport verbotene Substanzen. Damit war die Quote knapp unter jener des Durchschnitts, die bei 1,08 Prozent lag. Weltweit wurde die Rekordzahl von 274.615 Samples (223.898) analysiert, 2.956 davon fielen positiv aus.
Die Anzahl verdächtiger Proben war weltweit mit 1,84 Prozent und in Seibersdorf mit 2,28 rund doppelt so hoch, darin sind jedoch auch "atypische Analyse-Ergebnisse" enthalten, die sich bei Nachuntersuchungen nicht bestätigen oder auch Testreihen zu Hormonprofilen beinhalten. 2007 lag die Gesamtquote in allen Labors bei 1,97 Prozent, in Seibersdorf bei 2,05.
Die verbleibenden positiven Resultate müssen jedoch auch nicht zwingend allesamt Doping-Vergehen sein, da die Zahlen auch Ergebnisse von Tests für Ausnahmegenehmigungen beinhalten. Statistiken über Doping-Sperren werden von der WADA nicht geführt.
















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