Jamaika-Kommission sprach auch 4 Männer von Doping-Verdacht frei
Bei den vier Aktiven handelt es sich um Yohan Blake (19 Jahre), Marvin Anderson (27), Lanceford Spence (26) und Allodin Fothergill (22). Der Weltverband wurde vorerst noch nicht informier.

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Jamaika scheint mit seinen Dopingfällen einen karibisch-legeren Umgang zu pflegen. Nach Sheri-Ann Brooks wurden auch die vier Männer vom Dopingverdacht freigesprochen. Damit kann das Quartett an den am Samstag in Berlin beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften teilnehmen.
Mit Bolt
Blake belegt in der Jahresbestenliste über 100 m Platz fünf (9,93 Sekunden) und trainiert häufig mit Weltrekordhalter Usain Bolt zusammen. Alle wurden nach einer Anhörung von der jamaikanischen Anti-Doping-Kommission freigesprochen.
Zuvor waren alle ebenso wie die schon vorher entlastete 100-m-Sprinterin Sheri-Ann Brooks (26) vor sechs Wochen bei den Landesmeisterschaften positiv auf die Stimulans Methylxanthin getestet worden. Methylxanthin steht nicht explizit auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, gehört aber einer Kategorie von verbotenen Stimulanzien an. Die Substanz ist in vielen Asthma-Sprays enthalten.
Der Leichtathletik-Weltverband IAAF ist über einen Freispruch der des Doping verdächtigten Jamaikaner bisher nicht informiert worden. "Wir können es nicht überprüfen, weil die unabhängige nationale Anti-Doping-Agentur den jamaikanischen Verband bisher nicht benachrichtigt hat", erklärte IAAF-Councilmitglied Helmut Digel am Montag. "Erst, wenn wir den Report über diese Fälle bekommen, können wir entscheiden, ob wir vor den Internationalen Sportgerichtshof gehen werden", sagte der Funktionär.













