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    Zuletzt aktualisiert: 07.07.2009 um 13:08 UhrKommentare

    Gedopter Schumacher zum Zeitfahrsieg-Jahrestag bei Tour vor CAS

    Den Jahrestag seines größten Erfolgs wird der Deutsche Stefan Schumacher vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS "feiern".

    Foto © AP

    365 Tage nach seinem sensationellen Zeitfahr-Sieg bei der Tour de France in Cholet und dem ersten Gelben Trikot seiner Karriere wird der überführte Dopingsünder am Mittwoch den CAS-Richtern Rede und Antwort stehen, um gegen seine bis 21. Jänner 2011 geltende Sperre zu klagen.

    Zimmerkollege Kohl. Schumacher war wie sein österreichischer Zimmerkollege Bernhard Kohl gut zwei Monate nach der Frankreich-Rundfahrt 2008 positiv auf das EPO-Präparat CERA getestet worden. Schumacher bestreitet Doping, Kohl hat jahrelangen Betrug mit unerlaubten Substanzen zugegeben.

    "Schnellschuss-Übernahme." Die von der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) verhängte Zweijahressperre gegen den Deutschen für Rennen in Frankreich übernahm der Radsport-Weltverband UCI - für Schumacher und seinen Anwalt Michael Lehner eine schreiende Ungerechtigkeit. "Das war eine einwöchige Schnellschuss-Übernahme. Es geht um die sportrechtliche Frage, ob die AFLD-Sperre weltweit ausgedehnt werden kann", erläuterte Lehner.

    Die Strategie des Heidelberger Anwalts stützt sich auf mögliche Verfahrensfehler und die Frage, ob die UCI "ohne Prüfung und echte Verhandlung" die AFLD-Entscheidung übernehmen durfte. Die Frage, ob Schumacher gedopt hat, wird hingegen wohl nicht konkret auf die Agenda gesetzt werden, auch wenn der tief Gefallene weiter seine Unschuld beteuert.

    "die Gesetze außer Kraft gesetzt". "Ich habe nicht gedopt und ich habe nichts zu verstecken", erklärt der 27-Jährige auf seiner Homepage. Zudem beklagt sich der Schwabe darüber, dass nur bei ihm "die Gesetze außer Kraft gesetzt" worden seien: "Jeder, der eines Verbrechens angeklagt wird, darf normalerweise seine Sicht der Dinge darlegen."

    Erdrückend. Die Beweislast für seine Doping-Schuld ist allerdings erdrückend. Neben den positiven A-Proben nach der Großen Schleife - auf die Öffnung der B-Probe hat Schumacher verzichtet - wurde der zweifache Tour-Zeitfahrsieger auch während der Olympischen Spiele in Peking positiv auf das EPO-Präparat CERA getestet.

    Glauben verloren. Sein einstiger Gerolsteiner Teamchef Hans-Michael Holczer, der noch im Vorjahr die Huldigungen für den Höhenflug seines Teams genoss, hat ein Jahr nach den Erfolgen von Schumacher und Kohl, der Tour-Dritter und Bergkönig wurde, den Glauben an den Radsport längst verloren: "Zum Schluss bleibt die bittere Erkenntnis: Mein lieber Holczer, aufgrund der Erfolge hättest du misstrauisch sein müssen. Diese Erkenntnis ist grausam."


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