Doping: Radprofi Christof K. wurde aus U-Haft entlassen
Der Radprofi war der erste Sportler, der in Österreich wegen Dopinghandels verhaftet wurde. Alle Abnehmer des 32-Jährigen wurden bereits befragt, die Ermittlungen laufen weiter.

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Der am 13. März wegen der Weitergabe von
Dopingmitteln in U-Haft genommene österreichische Radprofi K. ist am
Dienstag aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft
habe einem entsprechenden Antrag zugestimmt, sagte Christian Gneist,
Sprecher des Wiener Landesgerichts, am Dienstag auf APA-Anfrage. Die
zuständige Richterin entschied, den 32-Jährigen gegen Gelöbnis auf
freien Fuß zu setzen. Die Ermittlungen gegen den 32-Jährigen laufen
weiter.
Keine Verdunkelungsgefahr. Es bestand keine Verdunkelungsgefahr mehr, da alle Abnehmer des
Radprofis bereits befragt wurden, begründete Gerhard Jarosch,
Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, die Entscheidung. K. musste
sich in einem Gelöbnis dazu verpflichten, das laufende Verfahren
nicht zu vereiteln bzw. keine weiteren Taten zu begehen, so Gneist.
Fluchtgefahr sei nicht gegeben gewesen. Der erste Haftprüfungstermin
für den Sportler war eigentlich erst für den 30. März vorgesehen.













