Nach zehn Jahren hat Leoben den Bann gebrochen
Mit einem 26:26-Remis in Linz hat sich Leoben einen Platz im Meister-Play-off gesichert. Bärnbach/Köflach erhielt eine Abfuhr.

Foto © GEPA
Geschafft! Leoben hat sich mit einem 26:26 (16:17)-Unentschieden bei Linz ins Meister-Play-off der Handball Liga Austria gekämpft. Zehn lange Jahre waren die steirischen Teams in der heißen Phase der Meisterschaft zum Zuschauen verdammt. "Die Steiermark ist wieder im Handballgeschäft, im Konzert der Großen", sagte Leoben-Präsident Claus Hödl nach dem Spiel mitten auf dem Feld unter seinen Spielern. Nicht nur ihm liefen die Tränen über die Wangen. "Wir haben Schritt für Schritt darauf hingearbeitet. Das ist ein Meilenstein. Die Steiermark hat zehn Jahre gewartet. Leoben 60."
Die Leobener - Torjäger Raul Santos fehlte gesperrt - duellierten sich mit den Linzern auf Augenhöhe; keine Mannschaft vermochte es, sich entscheidend abzusetzen. Es wurde ein wahrer Krimi, denn die Linzer mobilisierten alle Kräfte. Immerhin war es für sie das Spiel der letzten Chance. Linz lag in der Endphase in Führung, doch 28 Sekunden vor Schluss gelang Leonardo Querin in Unterzahl (Maretic erhielt eine Zeitstrafe) der Ausgleichstreffer, der den ach so wichtigen Punkt bedeutete.
Sauer war hingegen Andreas Albrecher nach der 26:35 (15:12)- Niederlage seiner HSG Bärnbach/Köflach in Schwaz. Zur Pause lagen die Weststeirer (Spiljak knöchelte um und fiel aus) noch vorne, doch dann ging die Kraft aus und laut Albrecher "produzierten einige Spieler zu viele sinnlose Fehlwürfe".













