Boxer attackiert österreichischen Ringrichter
Schwergewichtler Michael Sprott wollte sich am Samstag in Bamberg nicht mit seiner Niederlage anfreunden - und griff den österreichischen Ringrichter Gerhard Sigl tätlich an.

Foto © APMichael Sprott (rechts) streckte Gerhard Sigl (links) zu Boden
Bei der Boxveranstaltung der Berliner Sauerland-Promotion in Bamberg, in deren Zuge Österreichs bester Boxer Marcos Nader seinen 16. Sieg im 16. Profikampf feierte, hat es am Samstagabend einen außergewöhnlichen Zwischenfall gegeben. Der österreichische Ringrichter Gerhard Sigl wurde von Schwergewichtler Michael Sprott tätlich angegriffen, nachdem der Brite zum K.o.-Verlierer des Kampfes gegen den Deutschen Edmund Gerber erklärt worden war.
Sprott war von Sigl nach einem Wirkungstreffer Ende der vierten Runde ausgezählt worden. Der Brite war mit der Entscheidung jedoch nicht einverstanden und attackierte den Referee zunächst verbal, ehe er ihn zu Boden schubste. Der 37-jährige Profiboxer habe sich umgehend bei allen Beteiligten entschuldigt, teilte die Sauerland-Promotion mit. Dennoch dürfte der ehemalige Commonwealth-Meister nicht um eine Strafe herumkommen.













