Seine Welt ist das Einrad
Im Rahmen des Mountainbike-Masters in Stattegg werden am Wochenende auch die Einrad-Fahrer in die Pedale treten. U19-Weltmeister Gerald Rosenkranz will dabei aufzeigen.

Foto © KLZ | LeodolterU19-Weltmeister Gerald Rosenkranz
Einrad? Ein 26-Zoll-Rad im Wert von rund 500 Euro, das knapp sechs Kilogramm Gewicht, eine Bremse (unter dem Sattel), keinen Lenker und keinen Leerlauf hat. So zumindest bei Gerald Rosenkranz. Der Grazer ist amtierender Junioren-Weltmeister (Uphill), zweifacher Vizeweltmeister (Downhill, Cross Country) und österreichischer Meister im Cross Country.
Egal, ob auf der Straße, im Gelände oder den Berg hinauf: Der 18-Jährige vertraut auf sein Einrad. "Öffentliche Verkehrsmittel oder auch Seilbahnen sind viel zu teuer. So bin ich in der Natur und habe noch dazu extrem viel Spaß dabei", sagt Rosenkranz, der bei einer Talentshow einen 1000-Euro-Scheck für seine Darbietungen erhielt. "Die sind für die WM draufgegangen."
Beim Heimspiel hofft der Steirer, viele für den noch relativ unbekannten Sport zu begeistern. "Ich werde oft belächelt, wenn ich mit dem Einrad gesehen werde. Von Zirkusartisten wollen wir uns aber eindeutig distanzieren", sagt Rosenkranz. "Einrad fahren ist viel mehr. Ich war noch nie in der Kraftkammer und habe trotzdem Bauchmuskeln."
Wer Rosenkranz am Wochenende zusieht, wird wohl dessen Meinung teilen: "Die Physik hinter dem Einrad verstehe ich bis heute nicht."













