James soll Dreamteam zu Gold führen
Die USA sind im Basketball-Finale am Sonntag um 16.00 Uhr gegen Spanien klarer Favorit und damit auf Goldkurs. Auch dank der Genialität von LeBron James.

Foto © ReutersLeBron James
Auf die Frage, ob bei seinem Star-Ensemble überhaupt ein Coaching notwendig sei, antwortete US-Teamchef Mike Krzyzewski scherzend: "Nein, überhaupt nicht. Ich gehe jeden Abend mit meiner Familie essen und bin stets sturzbetrunken. Ich bin völlig unnötig. Wir rollen ihnen einfach den Ball aufs Spielfeld und sagen ,los'." Obwohl, so wie seine Mannen über das Parkett wandeln, möchte man wirklich meinen, dass das Werk'l ganz von alleine läuft.
Unter der Vielzahl an Superstars, die sich bis vor dem Finale gegen Spanien (im Endspiel 2008 in Peking unterlagen die Iberer den US-Boys nur knapp mit 107:118) bei Olympia nicht einmal den Ansatz einer Blöße gaben, noch herausragend ist LeBron James. Wie sich der Hochbegabte selber einschätzt, ist anhand eines Tattoos auf seinem Rücken zu eruieren. Dort steht: «Chosen». Auserwählt.
NBA-Titel mit Heat
Erst im Juni führte er Miami Heat zum Titel in der nordamerikanischen Basketballliga NBA - und das mit durchschnittlich über 30 Punkten pro Partie. Kein Wunder, dass der 2,03 m große und 120 Kilo schwere Koloss ob seiner Beweglichkeit und seiner Rebound-Stärke längst mit der NBA-Ikone Michael "Air" Jordan verglichen wird.
Beim Olympiasieg 2008 stand James bereits in der triumphierenden US-Auswahl. Und diesmal? "Das ist das Spiel, auf das alle gewartet haben. Wir werden uns diese Chance nicht nehmen lassen."













