China schaffte mit fünf Mal Gold Historisches

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Einen historischen Erfolg haben Chinas Badminton-Spieler bei den Olympischen Spielen in London gefeiert. Nach dem Sieg von Lin Dan im Einzel setzte sich auch noch im Doppel-Finale ein Duo aus der Volksrepublik durch und sicherte China damit in allen fünf Bewerben Gold. Cai Yun/Fu Haifeng ließen den Dänen Mathias Boe/Carsten Mogensen im Finale keine Chance und gewannen mit 2:0-Sätzen.
Indes hat der Weltverband (BWF) angekündigt, nach dem Skandal um Spielmanipulationen im Damendoppel noch dieses Jahr über den künftigen Olympia-Modus zu entscheiden. Im November soll eine erneute Reform des Wettbewerbsmodus geklärt werden. Dabei soll über die Abschaffung der Gruppenspiele beraten werden. Vor einigen Tagen waren acht Doppel-Spielerinnen aus China, Südkorea und Indonesien aus dem Turnier ausgeschlossen worden, weil sie versucht hatten, sich durch absichtliche Niederlagen in ihren letzten Vorrundenspielen einen leichteren Weg in der K.o.-Phase zu verschaffen.
Auch weitergehende Veränderungen im Verband wollte die BWF-Führung am Sonntag nicht ausschließen. Den Status als olympische Sportart sieht Verbandschef Kang Young-Joong aus Südkorea durch die Affäre aber nicht gefährdet. Außerdem betonte er, die Entscheidung zur Disqualifikation der Spielerinnen sei nicht auf Druck des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gefallen.













