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    Zuletzt aktualisiert: 30.06.2012 um 20:11 UhrKommentare

    Mayer bei Helsinki-EM Achter

    Österreichs Leichtathletik darf sich an einem ihrer erfolgreichsten Tage in der jüngeren Geschichte über einen achten EM-Platz im Diskuswurf der Männer freuen.

    Gerhard Mayer

    Foto © APAGerhard Mayer

    Gerhard Mayer schleuderte am Samstag die Scheibe im Finale der besten 12 bei den Europameisterschaften in Helsinki auf 62,85 m, Gold ging den Deutschen Robert Harting mit 68,30. Es ist dies die beste Platzierung eines Österreichers bei Freiluft-Kontinentaltitelkämpfen seit dem siebenten Platz von Günther Weidlinger 2006 in Göteborg über 3.000 m Hindernis.

    Der starke Regen zu Bewerbsbeginn erschwerte die Bedingungen für die ersten paar Werfer. Der Ring wurde nach jedem Athlet trockengelegt, die Scheiben lagen in Handtücher gewickelt bereit und wurden erst kurz vor dem Wurf ausgepackt, um nicht aus der Hand zu rutschen. Mayer eröffnete den Finalwettkampf, unbeeindruckt vom Nass erzielte er 62,85 Meter. Damit erreichte er nach drei Runden auch den Finalkampf, in dem das Feld von 12 auf 8 Teilnehmer reduziert wurde.

    Untypischer Ablauf

    "Es war ein völlig untypischer Ablauf, ich habe die Scheibe vor dem Wurf unter dem Shirt tragen müssen, so stark hat es bei mir geregnet", erzählte Mayer, der anders als die Konkurrenten schon beim Einwerfen die Regenschuhe angehabt hatte. "Ich wusste, es wird regnen. Und so hatte ich dann schon ein besseres Gefühl. Das macht viel aus." Außerdem habe man vor zwei Wochen nach einem Blick auf die Wetterprognosen diese Bedingungen trainiert, Trainer Gregor Högler hat seinem Schützling bei der Vorbereitung mit dem Wasserschlauch auf die Füße gespritzt und den Ring gegossen.

    Als Zwölfter der Qualifikation gerade noch in den Endkampf gekommen, gab es für Mayer nur eine Devise: "Den elften Platz angreifen". Dass es wie bei der WM 2009 in Berlin nun Rang acht wurde, sei "ein Traum". In den weiteren fünf Versuchen riskierte Mayer dann. "Der zweite war noch ganz gut, aber dann war ich ein bisschen zu verkrampft."

    Am Samstagabend war für Österreich noch Beate Schrott im 100-m-Hürdenfinale im Einsatz, zu Mittag hatte sich Andreas Vojta mit der schnellsten Zeit aller Teilnehmer für das Finale über 1.500 m am Sonntag qualifiziert.

    Quelle: APA

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