Perterer verzweifelte am störrischen Radständer
Triathletin beim WM-Bewerb in Kitzbühel 19.

Foto © GEPALisa Perterer
Tatort Wechselzone. Lisa Perterer versuchte ihr Rad den strengen Triathlon-Gesetzen entsprechend in den Ständer zu stellen. Ein Mal, zwei Mal, drei Mal. Alle Versuche scheiterten. Etwa 15 Sekunden und exakt 14 Plätze kostete das Malheur. Frustriert ging die 20-jährige Villacherin auf die Laufstrecke. Und das bei ihrem Heimrennen - dem zur WM-Serie zählenden Bewerb - in Kitzbühel.
"Ich habe mich sehr geärgert und war mental am Sand", sagte Perterer. Dass die Kärntnerin nach der Olympia-Generalprobe dennoch zufrieden bilanzieren konnte, lag an ihrer Leistung. Mit Platz 19 bestätigte die Olympia-Teilnehmerin erneut, dass sie in der Weltspitze angekommen ist, immerhin war es nach Hamburg (15.) und Madrid (19.) bereits das dritte Spitzenergebnis bei einem WM-Bewerb. "Ich bin zufrieden", so Perterer, die nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und einem 10-km-Lauf erst im Zielsprint den Top-20-Rang sicherstellte. Der Sieg ging an Nicola Spirig (SUI). Die Wienerin Lydia Waldmüller belegte Platz 28.
Beim Herren-Bewerb feiert Lukas Gaggl (21) seine Premiere bei einem Bewerb der WM-Serie.













