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    Zuletzt aktualisiert: 21.06.2012 um 10:08 UhrKommentare

    Steinegger/Wolf ziehen in jedem Belang an einem Strang

    Die Schwimmerin und ihr Trainer sind schon länger privat liiert. "Bei uns ist alles auf London ausgerichtet", erklärte Steinegger.

    Jördis Steinegger

    Foto © GEPAJördis Steinegger

    Jördis Steinegger und Marco Wolf gehen ihren Weg in jeder Hinsicht gemeinsam. Die Steirerin ist nach dem Rücktritt von Mirna Jukic Österreichs erfolgreichste Schwimmerin, hat doch vom OSV neben Markus Rogan und Dinko Jukic nur sie das direkte Olympia-Ticket gelöst. Wolf ist Steineggers Coach, er begleitete sie in den vergangenen Jahren auf ihrem sportlichen Weg. Wolf und Steinegger gehören aber auch privat zusammen.

    Als der heute 36-Jährige im April 2010 offiziell zum oberösterreichischen Landes-Schwimmtrainer bestellt wurde, waren die beiden schon seit Jahren liiert. Die Verpflichtung Wolfs in Linz machte die Fern- zu einer Rund-um-die-Uhr-Beziehung. In der gemeinsam in der oberösterreichischen Landeshauptstadt bezogenen Wohnung ist unschwer zu erkennen, dass es sich um ein Sport-Paar handelt.

    "Bei uns ist alles auf London ausgerichtet", erklärte Steinegger im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur, während sie quasi zur Beweisführung ihr mit der britischen Flagge dekoriertes Handy hervorzog. Auch das Auto wurde ähnlich für das große sportliche Ziel geschmückt. Und daheim wird mit dem Bettzeug und auch über der Schlafstätte dafür gesorgt, dass sich auch die Träume primär um London-Olympia drehen.

    Auf dem Balkon der Linzer Wohnung steht ein alter Startsockel des 50-m-Beckens auf der Gugl. Als die neuen, moderneren, international gebräuchlichen Startsockel geliefert wurden, griff sich so mancher Aktiver einen ausrangierten als Andenken. "Ich habe den alleine raufgeschleppt", sagte Wolf und schien dabei davon fast noch immer außer Atem. Dabei ist der Salzburger Ex-Triathlet und -Schwimmer alles andere als schlecht beieinander.

    Qualifikation war ein Riesenerfolg

    Der Startsockel trägt die Nummer vier, gewöhnlich stehen diese bei den Bahnen der Favoriten. Als Favoritin wird Steinegger bei Olympia nicht antreten, schon die Qualifikation für das Großereignis war ein Riesenerfolg. "Ihr Rennen bei der WM war schon ziemlich optimal", erklärte Wolf zum Vorlauf am 31. Juli des Vorjahres über 400 m Lagen, als Steinegger das Limit unterboten und ihre zweite Olympia-Teilnahme nach 2008 fixiert hatte.

    Vor vier Jahren in Peking lebte die heute 29-Jährige aber noch in einer anderen sportlichen Zeitrechnung. 2005 aus ihrer steirischen Heimat mit suboptimalen Ergebnissen von einer Schulterverletzung beeinträchtigt nach Linz gekommen, fand sie unter ihren damaligen Coach Helge Gödecke nach und nach den Anschluss. Der Aufschwung gipfelte in der Olympia-Teilnahme in China, bei vier Starts war Rang 16 über 400 m Kraul ihr Bestes.

    Gödecke setzte fast nur auf Ausdauer-Arbeit. "Wir haben daneben zusätzlich an der Kraft gearbeitet", erzählte Wolf über das damalige "Geheimtraining". Seit zwei Jahren kann er seine Trainingsvorstellungen nun ganz offiziell an seiner Jördis und deren Trainingskollegen wie David Brandl anwenden. Die hatten übrigens mit der Beziehung Steinegger/Wolf nie ein Problem, da der Coach die Athletin in dieser Hinsicht auch nie bevorzugt hat.

    Seit vergangenen Sommer arbeiten Wolf und Steinegger nun gezielt auf Olympia hin. Für die Langbahn-EM Ende Mai in Debrecen war kein Spitzenergebnis geplant, Platz elf über 400 m Lagen als ihr bestes Ergebnis war für Steinegger aber dann doch schwer zu verdauen. Dass die Athletin des ASV Linz dabei von einem Weisheitszahn geplagt wurde, der danach entfernt werden musste, wurde nicht an die große Glocke gehängt.

    Die letzten Wochen vor Olympia bleiben Wolf/Steinegger zum Training in Linz. "Wir haben hier eine Halle und auch bei den Spielen wird ja in einer geschwommen", begründete Wolf den Verzicht auf ein Freiluft-Camp. Steinegger wird in London ohne Podestrang bleiben, wie auch bisher ein fünfter EM-Platz ihr Maximum war. Das soll aber nicht so bleiben. "Einmal eine Medaille gewinnen, das ist schon noch ein großes Ziel von mir."

    Quelle: APA

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