Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 15. September 2014 11:33 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Babypause für Olympia-Zweite Selina Gasparin Leobens Turbo kam nach der Pause Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Sport-Mix Nächster Artikel Babypause für Olympia-Zweite Selina Gasparin Leobens Turbo kam nach der Pause
    Zuletzt aktualisiert: 20.03.2012 um 12:59 UhrKommentare

    ÖOC-Jungwirth drohen bis zu zehn Jahre Haft

    In der Affäre um das Österreichische Olympische Komitee steht mit 7. bis 9. der Termin für den Strafprozess: Geld sei unter anderem "in einen Reitstall, Dressurpferde und in einen aufwendigen Lebensstil geflossen", heißt es.

    Foto ©

    Der 61-jährige ehemalige ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth und dessen seinerzeitige 49-jährige Stellvertreterin werden sich von 7. bis 9. Mai am Wiener Landesgericht wegen Untreue (Paragraf 153 StGB) verantworten müssen. Die Strafdrohung beträgt zwischen ein und zehn Jahren. Dem Schöffengericht wird Georg Olschak vorsitzen, die Anklage soll von einem Vertreter der Salzburger Staatsanwaltschaft vorgetragen werden.

    Olympische Winterspiele 2014

    Die Ermittlungen zu dem Fall hatte die Staatsanwaltschaft Salzburg geführt, weil diese bereits wegen der Ungereimheiten bei Salzburgs Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2014 tätig war. Im Zusammenhang mit der Salzburger Olympia-Affäre flogen auch die inkriminierten Malversationen beim ÖOC auf. Die Anklage wirft Jungwirth laut Barbara Feichtinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg, vor, in Summe rund 2,7 Millionen Euro durch Überweisungen und Barbehebungen "in die eigene Tasche gewirtschaftet" zu haben.

    Die Gelder seien unter anderem "in einen Reitstall, Dressurpferde und in einen aufwendigen Lebensstil" geflossen, sagte die Staatsanwältin. Aber auch Angehörige seien unterstützt worden. Zudem habe Jungwirth auch Rechnungen an Dritte mit ÖOC-Geldern beglichen, etwa für Autoreparaturen. Jungwirths damalige Stellvertreterin hat sich laut Staatsanwaltschaft allerdings nicht persönlich bereichert. Ihr wirft die Anklagebehörde vor, Belege ungeprüft unterzeichnet zu haben. Dabei handle es sich um einen Gesamtbetrag von 356.000 Euro.

    Ermittlungen seit Februar 2009

    Die Salzburger Justiz hatte im Februar 2009 nach dem Bekanntwerden von finanziellen Ungereimtheiten bei der Bewerbung Salzburgs um die Winterspiele 2014 Ermittlungen aufgenommen, die später auf die dubiosen Geldflüsse beim ÖOC ausgeweitet wurden. Neben Jungwirth und dessen damaliger Stellvertreterin ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen die Bewerbungs-Chefs Fedor Radmann, Gernot Leitner und Rudolf Höller, Ex-ÖOC-Präsident Leo Wallner sowie zwei ÖOC-Kassiere und den Salzburger Strategie-Berater Erwin Roth.

    Da sich bei den Ermittlungen einzelne Bereiche inhaltlich klar abtrennen lassen, wurde die Angelegenheit geteilt. In der Causa Olympia-Bewerbung Salzburg sind die Ermittlungen vorerst abgeschlossen. Der Anklage-Entwurf der Staatsanwaltschaft Salzburg wird derzeit im Justizministerium in Wien geprüft, teilte eine Sprecherin des Ministeriums mit.

    Es gilt die Unschuldsvermutung.


    Mehr Sport-Mix

    Mehr aus dem Web

      Fotoserien

      Eindrücke von der neuen Red Bull Akademie 

      Eindrücke von der neuen Red Bull Akademie

       

      Football-Special

      KLZ

      News, Bilder und Ergebnisse - alles rund ums Thema American Football und die NFL lesen Sie in unserem Online-Special.

      Das war der 20. Graz-Marathon

      KLZ/Fuchs

      45.000 Zuseher und mehr als 10.000 Teilnehmer: Zum bereits 20. Mal fand am Sonntag der Graz-Marathon, das größte Lauf-Spektakel Südösterreichs, statt. Blicken Sie zurück - Fotos, Videos und alle Ergebnisse!





      KLEINE.tv

      Mehr Zusammenhalt bei Schalke gefordert

      Nach Schalkes Fehlstart in die Saison fordert Stürmer Eric Maxim Choupo-...Noch nicht bewertet

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!