Süße Judo-Träume vom Zuckerhut
Seit 20 Jahren war kein steirischer Judoka bei Olympia. Fünf Talente von "Creativ Graz" dürfen jetzt aber von den Spielen 2016 in Rio träumen.

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Zur Vorstellung des "Projekts Olympia 2016 in Rio" war auch Ludwig "Lupo" Paischer nach Graz angereist. Und der Silbermedaillengewinner von Peking 2008 hatte für die Talente von Creativ Graz eine klare Botschaft: "Lasst euch nicht vom Ziel abbringen. Auch dann nicht, wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft", ließ der 30-jährige Salzburger wissen. Das Ziel für fünf junge Grazer ist ebenso klar: Sarah Mairhofer und Co. wollen in vier Jahren bei den Spielen unterm Zuckerhut auf der Matte stehen.
Creativ-Klubchef Manfred Stiegler ist es gelungen, einen professionellen Betreuerstab auf die Beine zu stellen. Zudem konnten das Land Steiermark und die Stadt Graz für das Vorhaben gewonnen werden. Damit lassen sich zwei Drittel des jährlichen 70.000-Euro-Budgets abdecken. Der Rest wird von privaten Sponsoren kommen. "Es wäre super, wenn 2016 ein Judoka aus der Steiermark in Rio dabei wäre. Die letzten weiß-grünen Athletinnen waren Barbara Eck und Michaela Bornemann 1992 in Barcelona", erzählt Verbandspräsident Manfred Hausberger.
Einen schweren Rückschlag musste das Olympia-Projekt von Creativ Graz allerdings bereits hinnehmen: Supertalent Christine Huck hat aus beruflichen Gründen ihre Karriere vorerst für zwei Jahre unterbrochen.













